Endlich ist es nicht mehr so heiß! Was gibts also zu essen? Raclette!
Was darf dabei nicht fehlen? Baguette!
Und wer darfs backen? Ich!
Tolle Idee Mama, nur die Vorlaufzeit war zu kurz. Also gibts ein schnelles Rezept von den Cookingcheffreunden.
Das Baguette magique gibts in verschiedenen Variationen. Ich habe die schnelle Varianten mit hellem Mehl gewählt. Weil nicht genug Mehl Typ 550 im Haus war, hab ich 80 g Roggenmehl Typ 1150 dazugegeben.
Hier das Rezept:
570 g Mehl
16 g Hefe
450 ml Wasser
3 gestrichene TL Salz
Die Hefe in etwas Wasser auflösen, dann alle Zutaten auf Stufe 1 für etwa 3 Minuten mit dem K-Haken vermischen.
Nicht zu lange!
Der Teig ist sehr weich, das passt so.
Dann für etwa 1,5 bis 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig auf ein gut bemehltes Brett geben. Ich habe ihn mit dem Teigschaber einmal rund herum in die Mitte gefaltet, so ist überall genug Mehl.
Mit dem Teigschaber in 3 Teile teilen und länglich formen. Nicht rollen oder kneten, der Teig ist weich und fluffig und soll das auch bleiben. Kann euch passieren, dass die Teiglinge dadurch nicht gleich groß sind, wie bei mir.
Auf das mit
Backpapier ausgelegte Baguetteblech legen und bei 210°C Umluft etwa 30
Minuten backen. Zu Beginn und nach 5 Minuten habe ich geschwadet, nach
20 Minuten den Dampf entweichen lassen und fertig gebacken.
Wer kein Baguetteblech hat, es gibt Alternativen auf dem Blog der Cookingchefreunde.
Das Mehl lässt sich beliebig variieren. Eine Vollkornvariante ist beim Originalpost zu finden.
Das Baguette ist super knusprig, im Anschnitt flaumig und nicht zu großporig.
Ich würde sagen, das Abendessen kann kommen.
Danke hier noch an meine Schwestern, die mir das Baguetteblech zum Geburtstag geschenkt haben. Das war im Februar. Zu meiner Schande habe ich es heute zum ersten Mal benutzt :D.
Aber lieber spät als nie.
Ich wünsche euch einen schönen Feiertag, Lena.
Kennt Ihr das, wenn jemand etwas bäckt, Ihr ein Bild seht und es nachbacken müsst?
So gehts mir mit diesem Rezept. Auf Facebook in einer Kenwood-Gruppe ist ein Hype entstanden, dem ich mich nicht entziehen konnte. Täglich zig neue Posts mit Bildern dieser Apfel-Zimt-Ballen und alle unterschiedlich:D.
Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Apfel-Zimt-Ballen schmecken lecker und sind fix gemacht. Hier gehts zum Originalrezept, ich habe es ein wenig angepasst. Dieser Blog ist von Kenwood-Besitzern für Kenwood-Besitzer gemacht. Alle Rezepte sind auf die Küchenmaschine abgestimmt. Da kann man stundenlang stöbern und eigene Rezepte eintragen lassen.
Hier das Rezept:
200 g Quark
100 ml Öl
70 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
300 g Weizenmehl
10 g Backpulver
3 Äpfel geschält in gröbere Stücke geschnitten
Zucker-Zimt-Mischung zum bestreuen
Quark und Öl mit dem K-Haken vermischen, dann die trockenen Zutaten löffelweise dazugeben. Der Teig ist sehr fest.
Die Apfelstücke dazu geben und mit dem K-Haken einarbeiten.
Mit einem Löffel oder nassen Händen den Teig zu Ballen formen und auf ein Backblech setzen. Der Teig ist sehr klebrig und ergibt etwa 12 Stück je nach Größe.
Im Backofen bei 180°C etwa 35-40 Minuten backen.
Noch warm mit Zucker-Zimt-Mischung bestreuen und auskühlen lassen.
Dazu nehme ich einen tiefen Teller, halte einen Ballen darüber und streue großzügig mit einem Löffel die Mischung darüber. Einmal umdrehen, das Überschüssige fällt in den Teller und es bleibt gleichmäßig kleben. Die restliche Zucker-Zimt-Mischung könnt ihr in einem Schraubglas aufbewahren.
Nun versteckt Ihr die Dinger am besten, bevor sie jemand anderes sieht :D
Meine erste Portion hat über Nacht deutlichen Schwund erlitten.
Das nächste Mal werde ich die Äpfel etwas kleiner schneiden, Julian meinte die sind grobmotorisch, man sieht wers gemacht hat :D
Ja, was soll ich sagen, mit so etwas wie Äpfel schneiden, halte ich mich nicht länger auf als notwendig. Habe ihm dann unter die Nase gerieben, dass das mit dem Zubehör Würfler ja viiiel einfacher und schneller und schöner ginge. Aber nein, kein neues Zubehör, die Küche platzt aus allen Nähten. Also gibts weiterhin grobmotorische Äpfel:D
Lasst euch von dem Hype anstecken, selten so schnell etwas Leckeres zubereitet! Das Obst kann beliebig ersetzt werden, Quark durch Joghurt, Öl durch Butter usw..
Ich wünsche euch einen schönen Samstag, Lena.
Sonntags gibts Mittagessen bei meinen Eltern. Sie kochen für die ganze Familie, Oma ist dabei, die Großtante und wir Schwestern, wenn es irgendwie geht.
Zu einem tollen schwäbischen Mittagessen gehört auch ein Nachtisch. Den mache ich ab und an. Heute gibts was ganz schnelles. Ein Schichtdessert mit Früchten und Sahnecreme. Ab in eine große Auflaufform, fertig ist der Nachtisch. Damit Julz und ich später auch noch etwas davon haben, habe ich noch kleine Portionen in die Gläser der GM geschichtet. Wollte ich euch doch zeigen wie das aussieht. Da stelle ich fest, ich habe keine kleinen Glasschüsseln :D. Die GM-Gläser sind perfekt, darin darfs direkt in die Kühlung.
Hier das Rezept:
500 g Himbeeren (hier TK)
1 Dose Pfirsiche (etwa 500 g)
2 Becher Sahne
2 Pkg. Vanillezucker
1 Becher saure Sahne
brauner Zucker zum Bestreuen
Die Himbeeren antauen und gleichmäßig in der Form verteilen. Der Boden sollte bedeckt sein.
Die Pfirsichehälften halbieren und in feine Streifen schneiden. Über den Himbeeren verteilen. Etwas Saft aus der Dose über die Früchte gießen.
Sahne und Vanillezucker mit dem Schneebesen steif schlagen und die saure Sahne unterheben. Die Creme auf den Früchten verteilen.
Den braunen Zucker auf der Creme verteilen und kalt stellen.
Dieser Nachtisch ist nicht zu süß und wunderbar erfrischend.
Außerdem sehr variabel. Nehmt Früchte die Ihr übrig habt.
Auch die Creme lässt sich abändern. Ob mit Mascarpone, Joghurt oder Quark, das schmeckt immer.
Viel Spass beim Ausprobieren, lasst es euch schmecken, Lena.