Hallo ihr Lieben, da bin ich wieder!
einige Monate sind vergangen seit meinem letzten Post. Gesundheitliche Probleme haben mir das Kochen und Backen vermiest und die Durchsetzung des Datenschutzesgesetzes hat letztendlich dazu geführt, dass ich in all dem Chaos den Blog erstmal vom Netz genommen habe.
Nun hatte ich genug Zeit mich damit zu beschäftigen und habe das Monster Datenschutz besiegt :D.
Hier gehts nun weiter mit Mund wässrig machen, heute mit einem leckeren Blechkuchen. Wer hat zu dieser Jahreszeit nicht auch Gemüse im Überschuss aus Mamas Garten? Vorallem Zucchini hängen mir schnell zum Hals raus, schmecken sie ja doch eher langweilig. Also ab in den Kuchen damit, der wird durch Zucchini nämlich wunderbar saftig. Und ein schneller Rührkuchen darfs gern sein, bei der Hitze momentan stellt sich keiner freiwillig länger als nötig in die Küche! Zumindest nicht bei mir im Dachgeschoss mit Dachfenster. Falls jemand kommen mag, der nächste Aufguss findet zur vollen Stunde statt :D.
Hier das Rezept:
3 Eier
400 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
150 g Haselnüsse
150 g Öl
300 g Mehl
1/2 Tl Natron
1 1/2 Tl Backpulver
1 Tl Zimt
1 Prise Salz
Orangenaroma/-abrieb
300 g geschälte, geraspelte Zucchini
Marmelade/Gelee (hier Johannisbeere)
Zartbitterkuvertüre
Die Zucchini schälen und im Multi mit der Scheibe Nr. 2 fein raspeln.
Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Flexi-Rührelement ca 10-15 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit schaumig rühren.
Haselnüsse und Öl kurz unterrühren.
Mehl, Natron, Backpulver, Zimt, Salz und Orangenabrieb in eine Schüssel geben und bei langsamer Geschwindigkeit löffelweise unterrühren.
Die geraspelte Zucchini von Hand unterrühren und den Teig auf einem Backblech verteilen.
Der Teig ist ziemlich fest und wird erst durch die Zucchini weich und streichfähig.
Bei 180°C für 30-40 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen dünn mit Johannisbeergelee bestreichen und auskühlen lassen. Die Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Wenn ihr das wie ich über dem Wasserbad macht, lasst das Wasser nicht zu heiß werden, sonst wird die Kuvertüre grau.
Lasst den Kuchen durchziehen, er schmeckt am nächsten und übernächsten Tag noch besser (insofern etwas davon übrig bleibt). Außerdem lassen sich Zucchinischnitten wunderbar einfrieren.
Wer Angst vor den Zucchinifäden hat, die sind nach dem Backen nicht mehr sichtbar oder spürbar. Wenn Ihr keinem sagt, was da als Spezialzutat drin ist, wird es keiner erraten.
Backen bei der Hitze ist eine echte Herausforderung, es wird wohl vorerst weiterhin kalte Küche geben. Da nun auch die Kuvertüre nicht fest werden will habe ich kurzerhand den Kühlschrank umgeräumt und siehe da, mein Blech passt genau hinein. Gut, dass wir Kinder der 90er mit Tetris aufgewachsen sind!
Das Schöne an Blechkuchen ist, man kann direkt probieren! Es fehlt ja nie ein Stück. Also lasse ich mir nun den Kuchen schmecken und genieße die leichte Abkühlung durch das kurze Sommergewitter.
Liebe Grüße, Lena.
Heute mittag spontan zum Kaffee eingeladen, ein schneller Kuchen muss her.
Danke an Bettina fürs Rezept und an Meli fürs testen :D
Der Schokokuchen dauert in der Vorbereitung etwa 10 Minuten, die Backzeit ist mit 40 Minuten angegeben. Ein leckerer Kuchen in unter einer Stunde.
Bei mir hat siches etwas verzögert, habe während ich die Schokolade geschmolzen und die restlichen Zutaten vorbereitet habe festgestellt, dass keine Eier im Haus sind und musste nochmal kurz los :D.
Hier das Rezept:
200 g Butter
200 g Schokolade zartbitter
4 Eier
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz

Schokolade und Butter über dem Wasserbad schmelzen. Lasst es nicht zu heiß werden!
Währenddessen die restlichen Zutaten vorbereiten und den Backofen auf 160°C vorheizen. Außerdem eine Backform einfetten.
Eier dazugeben und mit dem Flexi kurz aufschlagen, bis sich Blasen bilden.
Die restlichen Zutaten
hinzugeben und kurz unterrühren lassen.
Den Teig in die Backform geben
und bei 160°C etwa 40 Minuten backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Wer es noch schokladiger möchte kann den Kuchen mit einer Ganache oder Glasur verzieren.
Der Kuchen beinhaltet kein Mehl, er ist glutenfrei. Dadurch wird der Kuchen sehr saftig und bäckt nicht so schnell durch. Probiert aus, welche Backzeit für euch passt.
Das Original-Rezept wird mit Mandeln gemacht, ich hatte nur Haselnüsse. Ihr könnt auch mischen, nehmt was Ihr da habt!
Der Schokokuchen schmeckt auch mit einem Klecks Sahne oder noch warm mit einer Kugel Vanilleeis. Und sollte etwas übrig bleiben, einfach einfrieren=)
Eine schöne Woche, Lena.
Ein schneller Kuchen für zwischendurch? Schokolade, Sauerkirschen, einfacher Rührteig?
Da habe ich was für euch. Einer meiner Lieblingskuchen ist der versunkene Kirschkuchen.
Super saftig und schokoladig. Schmeckt am nächsten Tag noch besser, frisch mit Puderzucker bestäubt einfach hinein beißen :D.
Hier das Rezept:
200 g weiche Butter
180 g Zucker
4 Eier
125 g Mehl
100 g gemahlene Nüsse
100 g gehackte Zartbitterschokolade
1/2 Pkg. Backpulver
1/2 TL Zimt
1 TL Rum
Zuerst den Eischnee schlagen (mit dem Schneebesen auf Vollgas) und kalt stellen.
Dann Butter, Zucker und 4 Eigelb mit dem Flexi schaumig rühren. Ich habe ein wenig probiert, es dauert etwa 15 Minuten auf Stufe 4-5. Diese Zeit kann man nutzen und die restlichen Zutaten vorbereiten.
Die Schokolade hacke ich mit einem großen Messer auf einem Brett.
Den Rum dazu geben, alle trockenen Zutaten vermischen und löffelweise unter die geschlagene Masse rühren auf Stufe 1.
Nun mit dem Unterheb-Rührelement den Eischnee auf Stufe 1 unterheben. Gebt nicht alles auf einmal hinein, sonst klebt euch das Zeug oben an der Maschine :D Ihr könnt natürlich auch von Hand unterheben, aber wozu hat man das Zubehör :D
Den Teig in die vorbereitete Springform geben und die Kirschen gleichmäßig darauf verteilen. Durch das Backen sinken sie ein. Hier hatte ich Kirschen aus dem Glas, diese gut abtropfen lassen. Gefrorene Kirschen gehen ebenso. Nehmt Sauerkirschen, der süß-schokoladige Teig verträgt das.
Ca 1 Stunde auf 170°C backen. Wird der Kuchen zu dunkel, mit Alufolie abdecken.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.
Der Kuchen schmeckt auch am 3. Tag noch sehr lecker und lässt sich gut einfrieren für unangekündigten Besuch :D
Heute konnte ich mein Helferlein (Gehörschutz alias Mickey Mouse) in der Küche gut gebrauchen. 15 Minuten Flexi-Quitschen ist ehrlich nervtötend :D Und ja, das ist normal. Gummi auf Edelstahl quitscht nunmal. Es wird mit der Zeit besser, wenn die Butter verteilt ist. Verlasst Ihr die Küche oder ertragt Ihr das Geräusch?
Eine schöne Woche, Lena.
Es ist Sonntag, es gibt Kuchen! Naja eigentlich Torte. Aber es wurde nur ein Kuchen. Dank kleinerer Unfälle, größerer Katastrophen und einer Portion Unwissenheit. So ist das nunmal, wenn man neue Sachen ausprobiert. Man bezahlt Lehrgeld und kann hoffentlich dazu lernen. Ich zum Beispiel weiß jetzt: Wasserbad bedeutet nicht, die Schüssel ins Wasser zu stellen sondern lediglich darüber in den Dampf und Vorsicht mit der Hitze! Außerdem habe ich gelernt, Buttercreme ist eine Zicke. Ja kann ich bestätigen nachdem sie mir zwei mal geronnen ist :D
Aber wisst Ihr was? Meiner Familie ist das wurscht! Der Kuchen, der eine Torte werden sollte war lecker. Saulecker! Und deshalb gibt es heute doch einen Eintrag, nachdem ich gestern kurz davor war aus Frust alles an den Nagel zu hängen :D
Erstmal nur das Rezept vom Boden, der ist unfassbar schokoladig, saftig und wird auf jeden Fall wieder gebacken. Die Creme lassen wir außen vor. Dazu gibt es dann extra Rezepte mit Tricks und Kniffen, wenn ich es irgendwann raus habe.
Bis dahin kommen Früchte und Guss auf den Bisquit :D
Hier das Rezept:
180 g Mehl (hier Dinkel Typ 630)
130 g Zucker
3 Eier
1 Pkg Vanillezucker
150 g Milch
130 g Pflanzenöl (geschmacksneutral)
40 g Kakaopulver
1 Pkg Backpulver
1 Prise Salz
Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Die Masse wird luftig, dick und hell. Dann Öl und Milch hinzufügen und glatt rühren.
Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in die Schüssel sieben und kurz unterrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Ein Backpapier in die Springform spannen, den Rand einfetten. Teig hineingeben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 40 Minuten backen. Ich habe die Stäbchenprobe gemacht. Den Boden aus der Springform nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Fertig ist ein leckerer Boden der sich nach Belieben belegen, beschmieren und verzieren lässt. Wollt Ihr nur einen Boden, macht das halbe Rezept oder backt den Teig auf einem Blech.
Natürlich will ich euch den verunfallten Kuchen nicht vorenthalten. Der Boden ist aufgerissen und leider am Auskühlgitter hängen geblieben. Das habe ich mit einem Schokoüberzug kaschiert. Dieser wurde dann bretthart und hat beim Anschneiden den ganzen Kuchen zerdrückt :D
Die Swiss-Meringue-Buttercreme mit passierten Himbeeren verfeinert (Ja ich habe Himbeeren durch ein Sieb gestrichen! Was für eine sau Arbeit) war leider ein solches Desaster, dass ich das Rezept hier vorerst nicht veröffentlichen möchte. Erst muss das klappen. Eigentlich sollte es soviel luftige Creme werden, dass 3 Böden und die Torte rundherum damit bestrichen werden können. Mein trauriger Rest hat immerhin für eine Schicht gereicht :D Nachdem mir das Ganze zwei mal geronnen war hatte ich genug und habe das was übrig war auf den Boden geschmiert und in den Kühlschrank gestellt.
Hauptsache nicht mehr sehen müssen.
Aber was solls, es klappt nicht immer alles auf Anhieb. Man sollte sich nur nicht entmutigen lassen :D Und dann gibt es eben Kuchen statt Torte.
Habt Ihr Tricks wie das besser klappt? Oder einfache Rezepte für Cremes?
Einen guten Wochenstart, Lena
Der Sonntagskuchen ist restlos gegessen und ich habe endlich Zeit zu schreiben. Fast jeden Sonntag gibt es bei Mama zuhause Mittagessen. Oma ist immer da, wir Schwestern wenn wir Zeit haben und auch sonst ist jeder, der Hunger hat, willkommen. Natürlich muss es nach schwäbischer Küche mit Braten und Spätzle was Süßes geben. Dieses mal gibts Feuerwehrkuchen und beim Backen Unterstützung von einer meiner Schwestern.
Die Kenwood ist wie immer bereit und wir nutzen heute den Multi. Der macht tolle Mürbteige und Streusel. Natürlich gehts auch klassisch mit dem K-Haken.
Hier das Rezept:
Mürbteig:
200 g Mehl
75 g Zucker
100 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver
etwas geriebene Zitronenschale
Füllung:
2 Gläser Kirschen
3 EL Speisestärke
250 ml Kirschsaft
Zucker nach Geschmack
Streusel:
70 g Mehl
70 g Zucker
70 g Butter
70 g gemahlene Haselnüsse
außerdem:
2 Becher Sahne
2 Pkg. Vanillezucker
etwas Kakaopulver zum bestäuben
Für den Mürbteig alle Zutaten in den Multi geben und mit dem Messer auf Stufe 1-3 mischen. Auf dem Brett zusammenfügen und kalt stellen.
Direkt danach die Zutaten für die Streusel in den Multi geben, ebenfalls mischen und kaltstellen.
Der Teig wird im Multi sehr warm, achtet darauf nicht zu lange zu mischen. Wenn der Mürbteig abgekühlt ist, gebt ihn auf eure bemehlte Arbeitsfläche und rollt den Teig rund aus, etwas größer als eure Backform, wir brauchen einen Rand.
Gebt den ausgerollten Teig in die gefettete Backform. Ich lege ein Backpapier hinein.
Die Speisestärke in etwas Kirschsaft auflösen, den restlichen Saft und die Kirschen aufkochen, Speisestärke dazu und andicken lassen. Gut rühren, vom Herd nehmen und etwas abgekühlt auf den Kuchenboden geben. Ich habe Maisstärke genommen. Die wird allerdings nicht klar. Ihr könnt auch Kartoffelstärke oder Tortenguss nehmen.
Die Streusel darüber bröseln und bei 180°C ca 1 Stunde backen.
Lasst den Kuchen in den Form auskühlen. Hier über Nacht.
Nun die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen auf dem Kuchen verteilen und mit Kakao bestäuben.
Gibts bei euch auch ,,Familientag" mit guten Essen, Nachtisch oder Kuchen? Wir als Familie genießen das immer total. Aber jede Woche nen anderen Kuchen backen, da gehen irgendwann die Familienrezepte aus :D Was ist euer Lieblingskuchen? Gerne schnelle Rezepte mit wenig Aufwand für faule Bäckerinnen.
Genießt euer Wochenende mit hoffentlich gutem Essen, Lena.
Wir haben Äpfel übrig und Lust auf Kuchen. Was liegt näher als Apfelkuchen? Von Mama gibt es ein einfaches und schnelles Rezept mit Mürbteig als Boden und Deckel, dazwischen Äpfel mit Zucker, Zimt und gemahlenen Haselnüssen bestreut. Beim Mürbteig darf sich heute mal der Multi beweisen! Laut Anleitung sind Mengen bis 400 g Mehl möglich. Das wird wohl mein schnellster Mürbteig aller Zeiten :D
Das Rezept:
300 g Mehl
150 g Zucker
150 g Butter
1 Ei
1 Pkg. Vanillezucker
1 Tl Backpulver
Zitronenabrieb
für die Füllung:
ca 6 große Äpfel
3-4 El Zucker
3-4 El gemahlene Haselnüsse/Mandeln
etwas Zimt und Zitronensaft

Alle Zutaten für den Mürbteig in den Multi mit Messer geben.
Deckel drauf und auf Stufe 2-5 mischen.
Aber Achtung: das Ganze wird recht schnell warm und viel zu weich! Die Butter sollte zum Verarbeiten kalt sein und dann muss der Mürbteig erst einmal in den Kühlschrank.
Rechts seht Ihr den Mürbteig nach ca 30 Sekunden mixen.
Die Mürbteigkrümel habe ich aus dem Multi direkt aufs Brett gekippt und nur zusammen geschoben. Sieht ziemlich gut aus und schneller gehts nicht. Jetzt aber erst mal in den Kühlschrank bevor es weiter geht!
Nach der Zeit im Kühlschrank wird der Teig aufgeteilt, ein größerer Teil für den Boden, der kleinere für den Deckel. Im Rezept steht 2/3 zu 1/3, als Orientierung.
Den Mürbteig ausrollen, mit einer Gabel einstechen (hab ich vergessen) und den Boden in die gefettete Springform geben (viel Spass, Julian hat dabei festgestellt, dass er Backen immer noch doof findet), Apfelscheiben sortieren oder nicht, Zucker-Nuss-Mischung verteilen und den Deckel drauf.
Mein Deckel war etwas zu klein, also habe ich den Rand umgeklappt. Hauptsache es ist irgendwie zu :D
Nun kommt der Kuchen in den auf 160°C vorgeheizten Backofen und wird ca 40 Minuten gebacken.
Mein Apfelkuchen ist etwas flach geworden, anstatt 6 großen hatte ich nur 5 kleine Äpfel. So ist der Kuchen aber zu 2. zu schaffen. Dazu schmeckt Schlagsahne oder Vanilleeis.
Der 1. Versuch von Mürbteig im Multi hat sehr gut geklappt. Für diese Menge absolut perfekt, für die Weihnachtsbäckerei wird es wohl eher der K-Haken. Aufpassen muss man nur mit der Temperatur, lasst den Multi nicht zu lange laufen und bleibt am Besten dabei. Es geht wirklich schnell :D
Noch eine kleine Neuerung nur zur Info: das Bild mit dem fertigen Ergebnis gibts ab jetzt oben zu sehen, so wisst Ihr gleich, was euch erwartet.
Da Duft noch nicht verschickt werden kann sag ich euch, hier riecht es wunderbar!
Zeit für Kuchen, lassts euch schmecken,
Lena und Julian
Es ist Sonntag und wir haben Lust auf Kuchen, ich will aber nicht ewig in der Küche stehen.
Ein schnelles Rezept, welches ich gerne backe ist ein einfacher Bienenstich. Geht schnell, schmeckt saulecker und den Kuchen schaffen wir zu zweit =D
Hier das Rezept:
3 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
Teig in eine gefettete Springform, mit Mandelblättchen und Traubenzucker bestreuen
ca. 30 Minuten bei 160°C backen
Boden auskühlen lassen, halbieren und mit der Creme füllen. Deckel drauf, fertig.
Creme:
2 Becher Sahne
1 Päckchen Paradiscreme Vanille
Zu Beginn habe ich den Tipp von Katja umgesetzt:
Wir verzichten auf das Schlagen von Eischnee sondern werfen die Eier ganz in die Schüssel. Zucker dazu, Schneebesen rein und los gehts!
Die Kenwood Chef XL Titanium hat soviel Dampf, dass die Zucker-Ei-Masse innerhalb 2 Minuten auf Stufe Max. schaumig ist.
Der Zucker ist vergangen, die Masse wunderbar schaumig und wirft viele Blasen.
Zum Einrühren von Mehl und Backpulver kommt der Flexi zum Einsatz. Hier sieht man ihn in Aktion auf Stufe 2.
Nach ca 30 Sekunden haben wir einen homogenen Teig, der bereit ist, gebacken zu werden.
In diesem Rezept verwende ich Dinkelmehl Typ 630.
Hier der Teig in der Springform.
Der Backofen wurde auf 160°C vorgeheizt.
Den Teig habe ich noch mit Mandelblättchen und Traubenzucker bestreut, passend zum Bienenstich.
Nach ca. 30 Minuten im Backofen und auskühlen lassen hier der Boden einmal halbiert. Feinporig und fluffig, wie er sein soll!
Der Boden wird mit einer schnellen Creme aus Sahne und Paradiescreme bestrichen, Deckel drauf, fertig!
Ja, der Deckel ist etwas dunkel. Ich hatte bisher das Problem, dass die Mandeln nicht ordentlich karamelisiert sind, also habe ich die Temperatur in den letzten 5 Minuten im Ofen etwas erhöht. War wohl zu lange =D
Dieser Boden ist eines meiner Standardrezepte. Brauche ich nur einen Boden nehme ich ca 2/3 des Rezeptes, also 2 Eier. Perfekt für z. B. Obstkuchen.
Dadurch, dass das Schlagen von Eischnee entfällt, ist das Rezept auch an heißen Sommertagen gelingsicher. Und auch für alle, die sich bisher nicht an Bisquit herangetraut haben ist es ein Versuch wert!
Einen schönen Sonntag wünscht euch, Lena.