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Dienstag, 25. Dezember 2018

Schneegestöber

Mitten im Umzugsstress hat die Zeit nicht für Plätzchen gereicht. Aber für einen leckeren Nachtisch zum Weihnachtsessen bei der Familie.
Mit Früchten, Sahne und süßen Meringuen, eine tolle Mischung aus süß, sauer und cremig.

Außerdem nicht zu gehaltvoll, das schafft man auch noch nach Mamas üppigen Sauerbraten mit Spätzle und Brotknödel :D

Und wenn das Wetter uns schon keine weiße Weihnacht beschert stellen wir das Schneegestöber eben auf den Tisch.


Hier das Rezept:

1 kg gefrorene Himbeeren
3 Becher süße Sahne
3 Pkg. Vanillezucker
Meringuenbrösel zum bestreuen 
 

Die kalte Sahne auf Stufe ,,max" kurz anschlagen, den Vanillezucker hinzugeben und steif schlagen.


Die angetauten Himbeeren in einer Form verteilen.
 
Darauf die Schlagsahne geben und gleichmäßig verteilen.

 

Die Meringuen von etwa 2 Eiweiß in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Topf zerkleinern. Nicht zu viel draufhauen, sonst wird es nur Zuckerstaub.
Ihr könnt die Meringuen auch von Hand zerbröseln, das dauert mir aber zu lange. Das Ergebnis ist jedoch gleichmäßiger.

Die Meringuenbrösel über der Sahne verteilen und kalt stellen.

Die Beeren brauchen einige Stunden zum auftauen. 
Wenn Ihr den Nachtisch früher essen wollt, lasst die Form draußen stehen.

Die Himbeeren ergeben eine leichtes Sößchen, zusammen mit der fluffigen Sahne und den Meringuen die auf der Zunge zergehen, wunderbar.
Sehr lecker ist das Schneegestöber auch mit Waldbeeren. Alle säuerlichen Beeren schmecken gut dazu.

Genießt die Tage, lasst es euch gut gehen und esst nicht mehr, als reinpasst :D.
Ich wünsche euch frohe Weihnachten, Lena.

Samstag, 1. Dezember 2018

Sahnequark mit Früchten

Naa, wer hat nach dem Abendessen Gelüste? Ein schneller Nachtisch muss her! 
Mit Zutaten, die man immer zuhause hat.
Die Gewürzmühle hilft dabei. Ein Glas entspricht etwa einer Portion, die Menge lässt sich so gut abschätzen und keiner muss essen bis ihm schlecht wird :D.

Hier das Rezept pro Glas:
 
100 ml Schlagsahne
1 TL Zucker
3 TL Quark 
3 TL Obst nach Wahl

Sahne und Zucker in die GM geben und mit der Pulsfunktion etwa 10 Sekunden mixen, bis die Sahne fest ist.
Den Quark unterrühren, Obst dazu geben und fertig. Hier sind es Himbeeren aus dem Tiefkühler. Kurz in der Microwelle antauen.

Könnt Ihr direkt aus dem hübschen Glas löffeln!
Außerdem je nach Geschmack variieren. Nehmt das, was der Kühlschrank an Milchprodukten hergibt. Auch das Obst lässt sich beliebig austauschen. Ebenso das Süßungsmittel. Honig oder Vanillezucker, nehmt soviel, dass es euch süß genug ist.
Sollte etwas übrig bleiben, Deckel drauf und kalt stellen. Schmeckt auch morgen noch.

Der Sahnequark schmeckt solo, aber auch als Beilage zu Waffeln oder Pfannkuchen. Ebenso auf einem Bisquitboden als Kuchen.
Bei größeren Mengen nehme ich allerdings die Schüssel mit Schneebesen.

Guten Appetit, Lena.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Fluffige Hefeteigröllchen

Heute backen wir was Süßes, perfekt zum Kaffee. Meine Schwester hilft mir, es wird etwas aufwendiger. Das Rezept für die Hefeteigröllchen kursiert auf Youtube. Dort heißen sie Marmeladenröllchen. Da die aber mit allem was das Herz begehrt gefüllt werden können, schreibe ich hier von Hefeteigröllchen. Eine Hälfte ist mit Erdbeermarmelade gefüllt, die andere Hälfte mit Nutella. Außerdem habe ich dieses Mal Dinkelmehl 630 verwendet. Normalerweise würde ich Weizenmehl Typ 450 oder 505 nehmen. Das war allerdings leer:D
Schon der Teig war sehr lecker, bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Man braucht für dieses Rezept aufgrund der Garzeiten etwas mehr Zeit. 

Hier das Rezept:
 
550 g Mehl
1/2 Tl Salz
280 g lauwarme Milch
25 g frische Hefe
70 g Zucker
1 Ei
90 g Butter

Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen, die Butter schmelzen. Alle Zutaten in ein Schüssel geben und auf Stufe 1 etwa 10 min mit dem Knethaken kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.
12 gleichgroße Teiglinge abstechen, dazu wiege ich den Teig komplett, somit weiß ich, wie schwer jeder Teigling werden soll. Rundwirken und etwa 5 Minuten ruhen lassen.



 Nun einen Teigling ausrollen, einen Klecks Marmelade auf das untere Ende geben, die Seiten einklappen und von unten aufrollen. Alle 12 Röllchen auf ein Backblech setzen und mit Wasser bepinseln. Dadurch trocknen sie bei der Stückgare nicht aus.

Die Röllchen weiter 45 Minuten gehen lassen, bis sie ihr Volumen deutlich vergrößert haben.


Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Röllchen mit einem verklepperten Ei bestreichen.

Die Backzeit beträgt etwa 20-25 Minuten. Die Röllchen sind sehr fluffig und weich, lasst euch davon nicht irritieren, die sind fertig=)
Auch wenn es schwer fällt, probiert die Dinger nicht frisch aus dem Ofen, das tut einfach nur weh :D

Die Füllung ist mir bei ein paar herausgelaufen, das macht aber nichts. Liegt daran, dass selbst gemachte Marmelade meist flüssiger ist, als gekaufte.
Wer möchte, kann die Röllchen mit Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. Ich mag das nicht besonders, also lasse ich es weg.

Ach sind die lecker, der Schwund bestätigt dies. Viel bleibt da nicht übrig, da sie so fluffig sind kann man locker mehr als eins essen :D
Ich werde auf jedenfall mit der Füllung herumprobieren. Nuss stelle ich mir lecker vor, als Variation für Nusshörnchen. Was habt Ihr für Ideen für die Füllung?
Viel Spass beim Nachbacken, Lena.

Samstag, 8. September 2018

Apfel-Zimt-Ballen

Kennt Ihr das, wenn jemand etwas bäckt, Ihr ein Bild seht und es nachbacken müsst?
So gehts mir mit diesem Rezept. Auf Facebook in einer Kenwood-Gruppe ist ein Hype entstanden, dem ich mich nicht entziehen konnte. Täglich zig neue Posts mit Bildern dieser Apfel-Zimt-Ballen und alle unterschiedlich:D.
Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Apfel-Zimt-Ballen schmecken lecker und sind fix gemacht. Hier gehts zum Originalrezept, ich habe es ein wenig angepasst. Dieser Blog ist von Kenwood-Besitzern für Kenwood-Besitzer gemacht. Alle Rezepte sind auf die Küchenmaschine abgestimmt. Da kann man stundenlang stöbern und eigene Rezepte eintragen lassen.

Hier das Rezept:

200 g Quark
100 ml Öl

70 g Zucker 

1 Pkg Vanillezucker
300 g Weizenmehl
10 g Backpulver
3 Äpfel geschält in gröbere Stücke geschnitten

Zucker-Zimt-Mischung zum bestreuen

Quark und Öl mit dem K-Haken vermischen, dann die trockenen Zutaten löffelweise dazugeben. Der Teig ist sehr fest.
Die Apfelstücke dazu geben und mit dem K-Haken einarbeiten.
Mit einem Löffel oder nassen Händen den Teig zu Ballen formen und auf ein Backblech setzen. Der Teig ist sehr klebrig und ergibt etwa 12 Stück je nach Größe.
Im Backofen bei 180°C etwa 35-40 Minuten backen. 
Noch warm mit Zucker-Zimt-Mischung bestreuen und auskühlen lassen.
Dazu nehme ich einen tiefen Teller, halte einen Ballen darüber und streue großzügig mit einem Löffel die Mischung darüber. Einmal umdrehen, das Überschüssige fällt in den Teller und es bleibt gleichmäßig kleben. Die restliche Zucker-Zimt-Mischung könnt ihr in einem Schraubglas aufbewahren.

Nun versteckt Ihr die Dinger am besten, bevor sie jemand anderes sieht :D
Meine erste Portion hat über Nacht deutlichen Schwund erlitten.
Das nächste Mal werde ich die Äpfel etwas kleiner schneiden, Julian meinte die sind grobmotorisch, man sieht wers gemacht hat :D
Ja, was soll ich sagen, mit so etwas wie Äpfel schneiden, halte ich mich nicht länger auf als notwendig. Habe ihm dann unter die Nase gerieben, dass das mit dem Zubehör Würfler ja viiiel einfacher und schneller und schöner ginge. Aber nein, kein neues Zubehör, die Küche platzt aus allen Nähten. Also gibts weiterhin grobmotorische Äpfel:D
Lasst euch von dem Hype anstecken, selten so schnell etwas Leckeres zubereitet! Das Obst kann beliebig ersetzt werden, Quark durch Joghurt, Öl durch Butter usw.. 
Ich wünsche euch einen schönen Samstag, Lena.

Sonntag, 26. August 2018

Himbeer-Pfirsich-Traum

Sonntags gibts Mittagessen bei meinen Eltern. Sie kochen für die ganze Familie, Oma ist dabei, die Großtante und wir Schwestern, wenn es irgendwie geht.
Zu einem tollen schwäbischen Mittagessen gehört auch ein Nachtisch. Den mache ich ab und an. Heute gibts was ganz schnelles. Ein Schichtdessert mit Früchten und Sahnecreme. Ab in eine große Auflaufform, fertig ist der Nachtisch. Damit Julz und ich später auch noch etwas davon haben, habe ich noch kleine Portionen in die Gläser der GM geschichtet. Wollte ich euch doch zeigen wie das aussieht. Da stelle ich fest, ich habe keine kleinen Glasschüsseln :D. Die GM-Gläser sind perfekt, darin darfs direkt in die Kühlung.

Hier das Rezept:

500 g Himbeeren (hier TK)
1 Dose Pfirsiche (etwa 500 g)
2 Becher Sahne
2 Pkg. Vanillezucker
1 Becher saure Sahne
brauner Zucker zum Bestreuen


Die Himbeeren antauen und gleichmäßig in der Form verteilen. Der Boden sollte bedeckt sein.
Die Pfirsichehälften halbieren und in feine Streifen schneiden. Über den Himbeeren verteilen. Etwas Saft aus der Dose über die Früchte gießen.

Sahne und Vanillezucker mit dem Schneebesen steif schlagen und die saure Sahne unterheben. Die Creme auf den Früchten verteilen.

 
Den braunen Zucker auf der Creme verteilen und kalt stellen.

Dieser Nachtisch ist nicht zu süß und wunderbar erfrischend.
Außerdem sehr variabel. Nehmt Früchte die Ihr übrig habt. 
Auch die Creme lässt sich abändern. Ob mit Mascarpone, Joghurt oder Quark, das schmeckt immer.


Viel Spass beim Ausprobieren, lasst es euch schmecken, Lena.

Freitag, 23. März 2018

Schokotörtchen mit flüssigem Kern

Da wird man gefragt: ,,Leeenaaaa, kannst du eigentlich Schokotörtchen mit flüssigem Kern?". 
Klar, liebe Alina, hier ist es!
Das Rezept ist aus einer Kochsendung die vor Jahren lief, Kandidaten durften nach Belieben kochen und im Finale gabs die Schokotörtchen als Dessert. Als ich sah wie der Juror das Törtchen öffnete und der flüssige Kern noch warm auf den Teller floss... Also Rezept gesucht und los. Hat auf Anhieb geklappt und ist seitdem fester Bestandteil in der Rezeptesammlung für schnelle Gelüste :D Geht nämlich echt fix und ist nicht schwierig!

Hier das Rezept:

100 g Zartbitterschokolade
100 g Zucker
50 g Butter
50 g Mehl
3 Eier
Puderzucker zum Bestäuben


Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. 
Schokolade und Butter über dem Wasserbad schmelzen. Kurz abkühlen lassen.
 
Nach und nach die Eier hinzugeben und mit dem Flexi kurz schaumig rühren, bis sich Blasen bilden.


Das Mehl sieben und hinzugeben, kurz unterrühren. Die Masse für etwa 10 Minuten in Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig in 4 ofenfeste, gebutterte Förmchen geben und ab damit in den vorgeheizten Backofen.
Nun zur Backzeit. Im Rezept angegeben mit 7 Minuten. Klappt, wenn man dünnwandige Förmchen oder Tassen nimmt. Meine waren eher 13 Minuten drin. Am Besten schaut Ihr immer wieder danach. Sie bilden oben eine feste Schicht die aufreist. Dann sind sie fertig. Probiert es mit euren Förmchen aus.
Nun vorsichtig mit einem Messer den Rand lösen und auf einen Teller stürzen, dann könnt Ihr es umdrehen und mit Puderzucker bestäuben. Sofort servieren!
Als Variation schmeckt ein Himbeerspiegel oder malwieder die Kugel Eis sehr gut=).

Wer also noch eine schnelles Rezept für das Oster-Menü braucht, hier ist es! 
Extra mit Wow-Effekt, wir freuen uns immer wieder darüber, wenn sich der flüssige warme Kern den Weg aus dem soften Törtchen sucht.
Viel Spass beim Schlemmen, Lena.



Sonntag, 25. Februar 2018

Mamas schwäbische Dampfnudeln - süße Variante

Nun zu unserem 2. Gang, die süße Variante schwäbischer Dampfnudeln.
Diese werden in einer Pfanne kross gebacken und mit Kompott serviert. Am liebsten eines aus roten Beeren oder gemischt. Auch sehr lecker sind Ringlotten, leider selten zu bekommen. Nehmt das, was euer Vorrat hergibt.

Zutaten:
die übrigen rohen Dampfnudelteiglinge
etwas Öl zum Ausbacken

für das Kompott:
Früchte nach Wahl
ca 250 ml Wasser
Zucker/Honig zum Süßen 


Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Teiglinge hineingeben. Deckel drauf und ca 5 Minuten mit reduzierte Hitze backen. Der Deckel lässt die Dampfnudeln schön aufgehen, während die erste Seite schön kross wird. Dampfnudeln wenden und ohne Deckel weiter von allen Seiten anbraten.
Ihr könnt sie hochkant stellen um die Kanten zu backen (Außerdem ist das der Trick, sollten sie schon etwas dunkel geworden sein wie hier, damit sie nicht noch dunkler werden).
Nebenher das Kompott zubereiten (es gab eine Handvoll Himbeeren und 2 Äpfel, dazu etwas Zimt) und den Überblick auf dem Herd nicht verlieren :D
Die Dampfnudeln noch heiß genießen und in das Kompott eintauchen, ein Traum! 



Diese Variante gibt es bei uns immer nach den herzhaften Dampfnudeln. Man ist quasi satt, braucht aber noch etwas Süßes. Aber: alle hoffen, dass etwas übrig bleibt. Lasst die Dampfnudeln abkühlen und genießt sie am nächsten Tag zum Frühstück. Dafür die ,,nackten" oder gebackenen Dampfnudeln in 1 cm dicke Scheiben schneiden und in Butter anbraten, bis sie schön braun sind. Dazu eine Tasse schwarzen Kaffee. Ein wahnsinns leckeres Frühstück! Die nackten Dampfnudeln sind dann weich und knusprig zugleich, Julians Favorit. Ich mag lieber die krossen Stücke aus gebackenen Dampfnudeln. Wenn Ihr also Dampfnudeln macht, wählt die Menge so, dass auf jeden Fall etwas übrig bleibt!
Es lohnt sich!
Guten Hunger, Lena.

Sonntag, 21. Januar 2018

Dänisches Buttergebäck

Wer kennt sie nicht, die Blechdosen aus dem Supermarkt mit den leckeren Dänischen Butterkeksen in kleinen Muffinförmchen. Verschiedene Sorten, mal mit Zucker, mal mit Kokos. Mal rund, mal eckig, die könnt ich Kiloweise essen:D Leider gibts die nicht immer zu kaufen, also muss ich sie selber machen. Gesagt getan, los gehts!
Die Kenwood hilft gerne mit, leider ist sie putzfaul. Vielleicht könnte das die nächste Generation der Küchenmaschinen als Feature haben? Kochen können schon so einige, aber Putzen?

Hier das Rezept:

320 g Mehl
250 g weiche Butter
120 g Puderzucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker 
(oder anderes Vanillearoma, Zuckermenge entsprechend anpassen)

Butter und Ei mit dem Flexi-Rührer kurz vermengen. Das geht je nach Temperatur besser oder schlechter, ist aber egal. Mehl, Puderzucker und Vanillezucker durch ein feines Sieb hineingeben, kurz durchrühren auf Stufe 3-4 und der Teig ist fertig. Weicher als Mürbteig, fester als Rührkuchenteig. Nicht probieren sonst schafft es der Teig nie aufs Blech! Gebt den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle und zeigt eure Muckis! Ich habe nur die kleine Sterntülle und da kam bei aller Liebe nichts vorne raus, also gewechselt auf die große Lochtülle. Und wie Ihr an den herrlich gleichmäßigen Kringeln seht musste ich mich gaaaarnicht anstregend:D Ehrlichgesagt es war eine Tortur. Das Ergebnis hat aber entschädigt, der Geschmack ist so gut, es ist fast kein Kringel in der Keksdose gelandet.

Gebacken werden die Kekse für ca 8 Minuten bei 180°C. 
Die Teigmenge ergibt ca 3 Bleche. Ich habe die Bleche nacheinander gebacken.

Ihr könnt die Kekse direkt nach dem Backen mit Zucker bestreuen, in Schokolade tauchen oder Ihr lasst sie nackig. So schmecken sie mir am Besten!


Nun die Überlegungen:
Ein Tipp zum Spritzbeutel habe ich schon bekommen, innen nass machen. Außerdem nicht zu voll, sonst quillt alles hinten raus, das habe ich selbst gemerkt:D. 
Ein Mann im Haus mit Kraft (und Lust dazu) ist auch von Vorteil. Wenn man dann noch die passende Tülle für den Spritzbeutel hat, ein Traum.
Oder: ich nutze den Fleischwolf der Kenwood mit Spritzgebäckaufsatz. Nur wie krieg ich die Dinger rund? Außerdem sollte man dazu auch zu zweit sein. Omi hat das schon vor 40 Jahren so gemacht, einer schiebt oben Teig nach, der andere empfängt unten mit einem Messer bewaffnet die Kekse.

Wer von Euch macht Spritzgebäck? Habt Ihr noch wertvolle Tipps? Das Rezept ist einfach zu lecker um es nicht mehr zu machen.
Lasst euch das Dänische Buttergebäck bei einer Tasse Kaffee schmecken, Lena

Mittwoch, 13. Dezember 2017

In der Weihnachtsbäckerei...

 
Nach und nach sollten hier nun die Plätzchenrezepte eintrudeln. 
Schön mit Bildern, wie gemalt.
Was soll ich sagen, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt?


So oder so ähnlich ging es mir letzte Woche. Es wurden mehrere Mürbteige mit dem K-Haken hergestellt, kalt gestellt und nach Tagen weiterverarbeitet und gebacken. Die Kenwood hat wieder hervorragende Arbeit geleistet. Wenn man ihr die richtigen Zutaten in der richtigen Menge gibt, macht sie wunderbare Mürbteige :D

Zwei Sorten habe ich gemacht, Austecherle und Schokohäufchen. 
Bei Ersteren war der Teig eine Katastrophe, vermutlich beim Abwiegen ein Fehler unterlaufen. Der Teig war unglaublich krümelig und lies sich nur in kleinsten Portionen ausrollen und verarbeiten. Die Plätzchen sind entsprechend hart geworden :D 
 Die Schokohäufchen, ein neuer Versuch aus dem Internet sind lecker, leider beim Backen verlaufen und sehr trocken. Außerdem wurde mir die Schokolade nach dem Abkühlen grau. Da lief wohl beim Temperieren etwas falsch.


Zwei weitere Sorten hat Julian gebacken, Vanillekipferl und Nussmakronen aus dem übrigen Eiweis. Was soll ich sagen, die sind perfekt geworden :D Und das, wo die Vanillekipferl aus einem fiesen Mürbteig ohne Ei bestehen. Sie verlaufen im Ofen und wollen dann noch heiß in Vanillezucker getaucht werden, zerbrechen aber bei Berührung fast. Dafür habe ich eindeutig keine Geduld :D
Deshalb habe ich beschlossen, dieses Ausstechen, Formen, Anstreichen und was Plätzchen sonst noch so wollen ist nicht meins. Ich bleibe bei größerem Gebäck und habe fleissig Wecken gebacken. Erst heute wieder 17 Stück von 1 Kilo Mehl. Geht schneller als Plätzchen und macht mehr Spass.
Was nun noch auf dem Plätzchenteller fehlt hole ich mir bei Mama oder esse ich auswärts.
Heute wurde dann nach einer Woche Chaos die Küche aufgeräumt. Dieser Mehlstaub überall, unglaublich. Auch das große Holzbrett auf dem ich Teige verarbeite konnte wieder verstaut werden, endlich wieder Platz in der kleinen Küche!
Kennt ihr schnelle Plätzchenrezepte? Irgendwas Einfacheres, ohne ausstechen und verzieren/anpinseln wie zum Beispiel die Nussmakronen? 
Welche macht und esst Ihr gerne?

Die Wecken habe ich heute anders gebacken. Da mein Backofen vom Schwaden aussieht wie S**, bisher kippe ich das Wasser auf den Boden und unseres hier ist sehr kalkhaltig, habe ich heute mal ein ofenfestes Förmchen mit Wasser gefühlt und dazu gestellt. Hat leider nicht so gut funktioniert. Das Wasser ist kaum verdampft, die Wecken sind heller und nicht so knusprig geworden.War das Förmchen zu klein, habe ich es zu spät hineingestellt? 
Vielleicht hat jemand einen Tipp, wie geht Ihr vor?
Außerdem sieht man eindeutigen den Unterschied zwischen den Wecken vom oberen und vom unteren Blech. Nächstes mal werde ich nach der halben Backzeit die Bleche tauschen.

Für eure Weihnachtsbäckerei wünschen wir Euch viel Erfolg, Lena und Julian

Montag, 6. November 2017

Waffeln und erster Rührelemente-Test

Was will man als Erstes mit einer neuen Küchenmaschine machen?
Richtig! Möglichst viel auf einmal. Gesagt, getan, ein passendes Rezept musste her.
Gewonnen haben Waffeln, die auch das perfekte Frühstück am Sonntag gegen 13 Uhr darstellen =D

Hier das Rezept:
50 g Butter
40 g Zucker
3 Eier
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
ca 1/8 L Milch/Sprudel

Das Rezept ist aus einem alten schwäbischen Kochbuch und sowohl meine Mama als auch meine Oma machen ihre Waffeln danach. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, eigentlich kommen nur 30 g Zucker in den Teig, das ist uns aber nicht süß  genug. Probiert es aus. Ebenso die Flüssigkeit. Wasser mit Kohlensäure macht den Teig extra fluffig, im Originalrezept steht nur die Milch.

Schritt 1: Eischnee schlagen


Dieses Rezept besteht nur aus kleinen Mengen, eine besondere Herausforderung für viele Maschinen. Bisher wurde der Waffelteig meist mit dem Handrührer gemacht.
Hier der Eischnee von 3 Eiern nach ca 1 Minute auf Stufe Max.

 

 Schritt 2: Butter und Zucker schaumig rühren

 

Nun folgte für mich die Königsdisziplin. Das Schaumig rühren von Butter und Zucker. Meist verbunden mit vielen Zwischenstopps, Zusammenschieben der Masse mit dem Teigschaber usw.
Dieses Problem ist nun behoben, nennt sich Flexi-Rührer. Geniale Idee, funktioniert wunderbar. Auch diese kleine Menge von 50g Butter und 40g Zucker wurde innerhalb 2 Minuten auf Stufe 3-4 gleichmäßig vermengt. 


Bis der Zucker vergangen ist, wird es allerdings etwas länger dauern. Diese Zeit habe ich in dem Fall nicht abgewartet, war mir mit knurrendem Magen nicht so wichtig. Die Zugabe von Eigelb wird diesen Schritt auf jeden Fall beschleunigen.

Ein kleiner Minuspunkt: das Quietschen in der Schüssel, daran muss man sich wohl gewöhnen, darüber habe ich schon einiges gelesen. Gummi auf Edelstahl quietscht nunmal. Regulieren lässt sich dies ein wenig über die Geschwindigkeit. Ansonsten empfehle ich laute Musik oder Gehörschutz. Gibt es bereits einen Markt für ästhetische und küchentaugliche Micky-Mäuse?

 

 Schritt 3: Vermengen der restlichen Zutaten


Als nächstes der Wechsel auf den K-Haken, der sich später als Fehler entpuppte. Hinzugegeben wurde erst das Eigelb, dann Mehl und Backpulver. Leider war ich etwas zu langsam mit der Zugabe von Milch und der Teig verklumpte augenblicklich. Diese Klumpen wurde ich auch nicht mehr los. Fehlte es an Geduld oder war es doch das falsche Rührelement?
Genutzt habe ich den K-Haken auf Stufe 4.


 Schritt 4: Eischnee Unterheben


Und zu guter Letzt, das Unterheben. Bisher immer von Hand geschehen, dieses Mal probeweise mit der Küchenmaschine mit Unterheb-Rührelement.
Ging recht langsam, meine Ungeduld und das höher Schalten ließen den Eischnee etwas zusammen fallen. Empfohlen wird Stufe Min, ich nutzte Stufe 2 und 3.Ergebnis war trotzdem annehmbar. 
Wer Zeit hat und faul ist: Machen lassen. Eventuell am Rand etwas nachhelfen.



Was sagt Ihr eigentlich zur Beleuchtung? 
Als ob die Küchenmaschine sich gleich verwandelt, 
kennt ihr Transformers? 
Das war mein erster Gedanke =D



Hier das Ergebnis:
leckere, fluffige Waffeln, dazu Kompott. 

In Zukunft werde ich den Flexi zum Rühren des Teiges verwenden, ein Tipp aus dem Netz. Der Flexi soll Klumpen verhindern und einen gleichmäßigen Teig produzieren. Was ich auch ausprobieren werde, erst die Flüssigkeit, dann die festen Zutaten hinein geben. In diesem Fall die Reihenfolge Mehl und Milch tauschen. Neuer Testlauf wird folgen, ich bin gespannt.


Welches Rührelement nehmt Ihr für so weiche Teige? Weitere Tipps und Tricks?
Viele Grüße, Lena