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Samstag, 17. März 2018

Kartoffelkugel mit Dip

Erinnert Ihr euch an die Kartoffelpuffer? Ich mich schon, vorallem an den penetranten Geruch nach Fett der noch 2 Tage später in der Bude hängt-.-
Hier ist die Lösung des Problemes, gefunden bei Steph in ihrem Kleinen Kuriositätenladen.
Die Kartoffelkugel ist von der Machart her genau gleich wie die Puffer, aber sie wird als Ganzes im Backofen gegart. Kein Fettgeruch, kein an der Pfanne stehen. Wunderbar!
Das Rezept habe ich ein wenig nach meinem Geschmack abgewandelt. Als Form kam heute meine Kastenform zum Einsatz. Für zwei Esser die perfekte Menge.

Hier das Rezept:

500 g Kartoffeln (hier festkochend)
2 Eier
1-2 EL Stärke oder Mehl Typ 405
Salz und Pfeffer
etwas Butter für die Form

Für den Dipp:

1 EL Quark
1 EL Frischkäse
2 EL Joghurt
2 EL Sahne
Salz, Peffer, Kräuter


Die Kartoffeln schälen und im Multi mit der Scheibe 3 reiben. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen. Den Backofen auf 160°C vorheizen, die Form mit Butter einreiben und etwa 5 Minuten mit aufwärmen. Die Kartoffelmasse in die Form geben und etwa 1 Stunde backen. Schaut ab und an nach der Farbe, ich hab die Kartoffelkugel nach 45 Minuten abgedeckt.

Den Dip in der Gewürzmühle zubereiten, dazu alle Zutaten hineingeben und mit der Pulsfunktion mixen. Dauert etwa 30 Sekunden insgesamt. Ihr könnt den Dip direkt im hübschen Glas servieren und den Rest mit Deckel im Kühlschrank aufbewahren. (Wenn etwas übrig bleibt).
Der Dip ist ganz variabel, nehmt was Ihr da habt und was euch schmeckt! 


Perfekts Essen am Wochenende. Kocht sich fast von allein, schmeckt lecker und ist nicht all zu üppig. Die Kartoffelkugel schmeckt auch hervorragend als Beilage.
Danke hier an Steph, bei ihr habe ich schon einige tolle Sachen gesehen, die auf der Nachkochliste stehen. Mal sehen was als nächstes folgt, guten Hunger, Lena.

Mittwoch, 7. März 2018

Kartoffelgratin

Heute gibt es ein schnelles Essen, dass sich quasi von alleine kocht. Viel mehr muss man dazu nicht sagen, lasst die Kenwood arbeiten und den Backofen backen. Vorallem unter der Woche nach der Arbeit will ich nicht noch Stunden in der Küche verbringen, da kommt ein solches Gericht gerade recht.

Hier das Rezept:

1 kg Kartoffeln
weiteres Gemüse nach Wahl
hier: 4 Karotten

außerdem:
1 Becher Sahne
2 Becher Milch
1 Becher Wasser
Gewürze (Salz, Pfeffer, Kräuter usw)

Käse zum Überbacken (hier Gouda)

Gemüse schälen, waschen, putzen (was auch immer) und mit der feinen Schneidscheibe Nr. 4 den Multi schnibbeln lassen.
Gebt das Gemüse in eine Auflaufform und vermischt es.
Die flüssigen Zutaten in einem Topf aufkochen oder kalt zusammenrühren. Ich mag das nicht kalt probieren, also koche ich es einmal auf.  Kräftig würzen, das Gemüse, vorallem die Kartoffeln vertragen das. Es soll ja später nach etwas schmecken. Die Flüssigkeit über das Gemüse kippen, geriebenen Käse darüber streuen und bei ca 180°C 1 Stunde backen. Schaut mal rein, wie dunkel der Käse ist, eventuell abdecken.

Ihr könnt das Gemüse nach Saison und Geschmack erweitern, Brokkoli schmeckt auch sehr gut darin und gibt noch Farbe.
Auch die Flüssigkeit lässt sich je nach Kalorien und Geschmack variieren. Probiert es einfach aus. 

 
Das Gratin schmeckt als Beilage oder Hauptgericht und die Portion reicht uns immer zwei Tage. Also einmal kochen lassen und zweimal mal essen :D
Guten Appetit, Lena.

Sonntag, 25. Februar 2018

Mamas schwäbische Dampfnudeln - herzhafte Variante





Schwäbische Küche, damit bin ich aufgewachsen. Was darf nicht fehlen? Natürlich Dampfnudeln! Da gibt es verschiedene Varianten, mal süß mal herzhaft, gedämpft oder gebacken. Ich möchte euch mein Lieblingsrezept von Mama zeigen, Dampfnudeln in Schleiferbrühe mit Kartoffeln.

Hier das Rezept:

750 g Mehl
30 g frische Hefe
3 Eier
ca 1/2 Liter Milch
1,5 TL Salz

für die Schleiferbrühe:
ca 500 ml Wasser
4 Kartoffeln
2 TL Butter
2 TL Salz

 

Mehl, Eier und Salz in die Schüssel geben, Hefe in einem Schluck warmer Milch auflösen und dazu geben. 1/4 L Milch dazu geben und mit der Kenwood auf Stufe 1 kneten. Nach und nach die Milch dazugeben, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Er sollte nicht zu kompakt sein, lieber etwas zu weich.
An einem warmen Ort ca 1 Stunde gehen lassen, Ihr seht das Volumen im Vergleich.
 

Danach den gesamten Teig wiegen. Hier waren es 1,3 kg, also habe ich 10 Teiglinge á 130 g abgewogen und rundgewirkt. 
Die Teiglinge auf dem Brett zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Die Kartoffeln schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. Wasser mit Butter und Salz zum kochen bringen, Kartoffelscheiben hinein und die Dampfnudeln in das kochende Wasser setzen. Deckel drauf und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Achtung: Niemals den Deckel öffnen!! Sonst fällt euch alles zusammen und die Arbeit war umsonst.
Setzt nicht zu viele Dampfnudeln in einen Topf. Die gehen ordentlich auf! Ich habe meist einen 2. kleineren Topf. Dieses mal habe ich 4 und 2 zusammen gemacht.

Nach 15 bis 20 Minuten auf dem Herd sind die Dampfnudeln fertig. Ihr seht, die brauchen ordentlich Platz!
Nehmt einen Topf mit Glasdeckel, so könnt Ihr ein wenig beobachten was passiert. Das Wasser muss immer köcheln. Außerdem wird die Neugier gestillt :D
Nun der spannende Moment: Die Esser dürfen sich an den Tisch setzen, man stellt den Topf in die Mitte und öffnet den Deckel. Bleiben die Dampfnudeln schön oder fallen sie zusammen? Schon als Kinder haben wir es geliebt den Kopf über den Tisch zu strecken und diesen Moment mit oooohs und aaaaahs zu kommentieren.

 

Man schöpft sich eine Dampfnudeln, zieht sie mit zwei Gabeln vorsichtig auseinander, nicht zerdrücken! Dann etwas Brühe und Kartoffeln darüber und genießen!
Ich mag diese herzhafte Variante so sehr, weil ein rein süßes Mittagessen nicht meins ist. Außerdem sind die Dampfnudeln saftig weich und überhaupt nicht trocken.
Habt Ihr mitgezählt? Es gibt noch 4 übrige Teiglinge. Was damit passiert zeige ich euch im nächsten Eintrag, die süße Variante. Bei uns gibt es immer beide hintereinander :D
Lasst es euch schmecken, Lena

Donnerstag, 25. Januar 2018

Kartoffelpüree




















Kartoffelpüree schmeckt am Besten schaumig gerührt mit viel Butter? Find ich auch!
Kartoffelpüree ist aufwendig weil kochen, durchdrücken, Milch, rühren usw? Nein!
Die Kenwood macht nämlich alles außer Kartoffeln kochen. Da darf der Sicomatik ran. Meiner ist von WMF, den gabs von Omi zum Auszug, sie ist der Meinung, dass in jeden Haushalt so ein Teil gehört. Vielen Dank dafür Omi, ich nutze ihn sehr gerne.

Rezept gibts in dem Sinne keins, daher nur die Arbeitsschritte. Ich wiege auch Kartoffeln und die Milch nicht ab, das geht nach Gefühl. Das Bild nebenan ist der kleine Sicomatic von WMF, die Menge an Kartoffeln reicht locker für zwei Personen. Später erwärme ich darin auch die Milch, diese gebe ich ca 1 cm hoch hinein und gebe eine ordentliches Stück Butter dazu.
Wenn Ihr die Kartoffeln am Stück gart dauert es etwas länger und ich würde sie vor dem Verrühren etwas zerkleinern. Ich bin mir nicht
sicher ob die Kenwood ganze gekochte Kartoffeln klein kriegt, oder hat es schon jemand ausprobiert? Wir schneiden die Kartoffeln meist klein, dann geht auch das Kochen schneller.

Die gekochten Kartoffeln und die heiße Milch in die Schüssel der Kenwood geben und mit dem Schneebesen verrühren, Geschwindigkeit langsam steigern! Vorsicht es ist heiß und es spritzt, wenn Ihr am Anfang zu schnell rührt. Mit Salz und Muskat würzen und fertig!

Das Pü hat kleine Stückchen, wäre es nicht so cremig würde ich es als Stampf bezeichnen. Nächstes mal versuch ichs mit dem Flexi, vielleicht kriegt der die Kartoffeln feiner. 
Lasst euch die schnelle Beilage schmecken, Lena.

Freitag, 19. Januar 2018

Pizza

Hunger und Appetit auf ein schnelles warmes Abendessen? Haben wir oft. Nach 9 Stunden Arbeit aber meist wenig Lust groß zu kochen. Also gibt es was schnelles, nämlich Pizza. Selbstgemacht. Wie das geht? Mit etwas Vorbereitung und einem kleinen Gefrierfach.

Zuerst der Teig. Das besondere daran ist die kalte Teigführung. Klingt fies, geht ganz einfach. Es bedeutet im Endeffekt: kein Vorteig, kein warmes Wasser, wenig Hefe und ab in den Kühlschrank zum Gehen lassen für 12-24 Stunden. Lässt sich prima vorbereiten. Wenn ich also eh in der Küche stehe und weiß, morgen ist ein langer Arbeitstag mache ich abends kurz den Pizzateig mit der Kenwood und habe die Arbeit am nächsten Tag nicht. Gerne mache ich das doppelte Rezept. Bedeutet nicht mehr Aufwand und Pizzateig lässt sich wunderbar einfrieren. Beim nächsten schnellen Abendessen gehts also noch einfacher.

Ebenso der Belag. Das Sugo, (auf deutsch die Tomatenpampe) kann auch vorbereitet werden. Ich koche das gerne auf, mit Zwiebeln, Knoblauch usw. Man kann auch nur passierte Tomaten würzen und draufkippen, wird ja noch gebacken. Da man für Pizza nur wenig davon braucht friere ich den Rest ein. Also habe ich auch das vorbereitet. Schmeckt übrigens auch hervorragend zu Nudeln, Tortellini usw.


Hier das Rezept: (gibt ca 6 Pizze)

900 g Weizenmehl (hier Typ 550)
100 g Hartweizengries
600 ml kaltes Wasser
20 g Salz
2-3 EL Olivenöl
10 g frische Hefe

Außerdem: 
Tomatensugo, Belag nach Wahl und Käse

geknetet wird wie immer mit der Kenwood, 3 Minuten auf Stufe min vermengen und 8 Minuten auf Stufe 1 kneten. Der Teig ist wahnsinnig fest, nicht wundern. Ihr könnt die Knetzeit auch ein wenig verkürzen, schaut einfach ab und zu nach, was der Teig macht. 
Die Teigportion unten ist das halbe Rezept, nicht wundern.


Das Ergebnis: 
links der Teig zu Beginn direkt nach dem Kneten und rechts fast 24 Stunden später aus dem Kühlschrank. 
Leider musste ich den Teig aus der schicken Edelstahlschüssel in eine platzsparendere Version umfüllen. Die hohe Edelstahlschüssel passt einfach nicht in den Kühlschrank.
Wählt die Schüssel nicht zu klein, wie ihr seht, der Teig hat oderntlich an Volumen zugenommen. Ich decke die Schüssel mit einem Teller ab. Am nächsten Tag nehmt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank, macht 6 gleichgroße Teil und wirkt diese rund. Lasst die Teiglinge noch einmal bei Zimmertemperatur 1-2 Stunden ruhen. Der Teig entspannt sich und lässt sich leichter weiterverarbeiten. Nun darf der Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche. Ziehen, rollen wie auch immer, versucht den Teig so dünn wie möglich zu bekommen. Durch die kalte Teigführung ist der Teig wie Gummi und sehr widerspenstig. Lasst euch Zeit, wartet immer wieder kurz und zieht dann weiter, es wird! 
Ich musste den Teig dieses mal direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten, daher der dicke Rand. Hunger ist tödlich für die Geduld :D Außerdem wird die Pizza unförmig, wenn der Teigling nicht schön rund ist. Aber auch das tut dem Geschmack keinen Abbruch. 

Habt ihr das geschafft und der Teig ist auf dem Blech könnt ihr die Pizza nach Wunsch belegen und bei 250°C für ca 12-18 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Je nachdem wie knusprig und dunkel es sein darf. Nutzt Ihr 2 Bleche wie wir, tauscht diese nach der Hälfte der Backzeit wegen der Ober- und Unterhitze. DIe Pizza lässt sich auch wunderbar auf einem heißen Stein backen, denkt daran diesen mit vorzuheizen.

Lasst es euch schmecken, Lena und Julian

Dienstag, 16. Januar 2018

Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Heute gibt es Lieblingsessen. Kartoffelpuffer mit Apfelmus nach dem Rezept meiner Großtante. Zuhause gab es das nie, ich habe nur auswärts und auf Märkten ab und an die Chance gehabt, Kartoffelpuffer zu essen. Bis meine Großtante einmal meinte, ja sie mache das öfters. Also habe ich mich eingeladen und mit ihr zusammen gekocht und gelernt.
Trotzdem mache ich ungern Kartoffelpuffer, der Aufwand die Kartoffeln zu reiben (bisher Julians Job), die Zeit alle auszubacken, die ganze Bude stinkt nach Fett...Aber was solls, ab und zu muss es sein!
Und wofür habe ich nun die Kenwood, wenn sie mich bei solchen Aktionen nicht entlastet? Dank Multi und Scheibe Nr. 3 waren die Kartoffeln ohne Kraftaufwand in Sekunden gerieben, so macht kochen Spass :D


Hier das Rezept:

ca 500 g festkochende Kartoffeln
1/2 Zwiebel (wer das mag)
3-4 Eier je nach Größe
Salz
Öl zum Ausbacken
Apfelmus



Kartoffeln schälen und ab in den Multi. Ich nehme die Scheibe Nr. 3 für ein gröberes Ergebnis.
Den Multi auf Stufe 1-2 laufen lassen und die Kartoffeln in den Einfüllstutzen geben, nicht zu sehr nachdrücken! Sanfter Druck reicht aus um die Kartoffeln zu reiben. Wenn Ihr zu sehr drückt, wird die Scheibe schief und der Multi kann sogar kaputt gehen.
Nun könnt Ihr die Zwiebel mit einer feinen Scheibe durch den Multi geben. Hier lasse ich sie weg, meine Großtante jedoch schwört darauf, dass die Zwiebel auch bei süßen Kartoffelpuffern unbedingt hinein gehört!

Nachdem die Kartoffeln gerieben sind gebt Ihr diese auf ein sauberes Geschirrtuch oder ein großes Stofftaschentuch und drückt sie kräftig aus! Wir brauchen die Flüssigkeit nicht. Hier ist es von Vorteil, wenn Ihr ein Paar kräftige Hände im Haushalt habt, ansonsten nehmt kleiner Portionen, dann geht es leichter.

Die ausgedrückten Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit den Eiern mischen. Ich nehme am liebsten einen Löffel, dazu brauchts kein besonderes Werkzeug. Salz dazugeben und gut durchrühren, die Masse ,,schmatzt", wenn Ihr genug Ei darin habt. Sonst gebt ein Weiteres dazu.
Sieht recht unspektakulär aus, ich mag dieses Rezept, weil man nichts extra braucht, kein Mehl, keine Stärke, nur Kartoffeln, Ei und Salz.

Nun die Pfanne auf den Herd (oder auch zwei, je nach dem wie gedulig Ihr seid) und die Kartoffelpuffer in ordentlich Öl ausbacken. Ich nehme normales Sonnenblumenöl, da es keinen Eigengeschmack hat.
Nach der ersten Runde probieren, ob genug Salz im Teig ist und gegebenfalls nachwürzen. 
Die Puffer mit Küchenpapier abwechselnd stapeln um das Öl aufzufangen und noch warm genießen=)

Dieses Rezept dient als Grundrezept und kann beliebig erweitert werden. Ob mit Gemüse im Teig, als salzige Version mit Kräuterquark oder sogar als Beilage zu Steaks. Hier gibt es keine Einschränkungen (bis auf den Geruch in der Wohnung).
Wie Ihr seht, meine Kartoffelpuffer sind grob und unförmig. Genau so mag ich sie, jeder ist ein Unikat :D  Außerdem find ich das Mundgefühl bei grob geriebenen Kartoffeln besser, es hat alles mehr Struktur. Dazu ein Klecks Apfelmus und ich bin glücklich.
Nun fehlt nur noch die zündende Idee, um sich das lästige Ausbacken zu sparen und es gibt öfters Kartoffelpuffer. Wie macht Ihr das?
Lasst von euch hören, Lena.

Dienstag, 14. November 2017

Schwäbische Flädle

Heute gibts ein schnelles Abendessen und den ersten Einsatz vom Mixer: Flädleteig.
Der Tipp, den Teig im Mixer zu machen, kommt aus dem Netz und will natürlich erprobt werden.


Mixer zusammen bauen ist einfach, Messer in das Unterteil legen und drauf drehen, mit etwas Druck auf die Kenwood setzen, Ihr merkt wenn es passt und festdrehen.






Hier nun ein Standardrezept für Flädle:

500 ml Milch
250 g Mehl (hier Weizenmehl 405)
2 Eier
1 Prise Salz nach Geschmack
  
Alle Zutaten in den Mixer, ich habe das Mehl zum Schluss dazu gegeben, damit die Flüssigkeit unten ist.




Auch hier gilt: Min bis Max. Ich habe natürlich die Puls-Funktion benutzt und das Mehl klebte am Deckel =D
Also langsam starten und Geschwindigkeit steigern, so vermischen sich die Zutaten sehr gut (am Rand sieht man etwas Mehl, hat nicht weiter gestört).
Insgesamt ca 30 Sekunden mixen und fertig ist der Flädleteig.
Nach dieser kurzen Zeit ist der Teig ohne Klumpen und wirft bereits Blasen. Wer möchte, kann den Teig etwas quellen lassen, dann kommt er direkt aus dem Mixer in die heiße Pfanne.


Und zum Schluss das Ergebnis:
Perfekte Flädle, wie von Oma!
Die Teigmenge ergibt ca 12 große Flädle.
Nun können sie geschnitten werden zur Suppe oder direkt gegessen werden. Für mich gerne mit Käse gefüllt und kurz zurück in die Pfanne. Zum Nachtisch mit Marmelade auch sehr lecker.



 

Die Reinigung ist ebenfalls unkompliziert. Einmal ausspülen, Wasser mit Spüli rein und Puls.
Danach ist das Messer blitzleblank, der Glasbehälter wegen dem Mehl nicht ganz, ich werde diesen samt Deckel in die Spülmaschine packen.
Die erledigt dann den Rest.
Achtung: das Unterteil vom Messer sollte nicht nass werden!

Ich habe schon einige Flädle gebacken in den letzten Jahren, doch noch nie so schnell und unkompliziert. Man braucht nur ein Gefäß, abmessen, wiegen, alles im Mixer, ebenso die Teigherstellung. Danach direkt in die Pfanne kippen. Danke des Schnabels kein Problem. Wenn nur das Gewicht nicht wäre! Der Mixer wiegt leer bereits über 2 kg, mit Flädleteig knapp 3 kg. Damit lässt sich das Fitnesstraining sparen =D
Was auch neu und ungewohnt ist, die Arbeitshöhe. Die Kenwood ist schon recht hoch, mit dem Mixer oben drauf erst recht. Oben rein schauen ist ohne den Mixer von der Maschine zu nehmen nicht möglich. Vielleicht sollte ich mir ein Höckerchen zulegen?

Das Rezept lässt sich übrigens beliebig verfeinern z. B. mit frischen Kräutern.
Wie esst ihr Flädle am liebsten? In der Suppe, herzhaft oder süß, oder etwa wie ich, am nächsten Tag kalt am Vorbeigehen?

Guten Hunger, Lena

Sonntag, 5. November 2017

Spätzleteig

Was darf im Blog einer schwäbischen Hausfrau (hust) nicht fehlen?
Kässpätzle!!
Darum auch heute einer der ersten Versuche mit der Kenwood Chef Titanium XL, der Spätzleteig. Nach kurzer Recherche im Internet der Entschluss, den K-Haken zu verwenden. Bisher habe ich immer den Knethaken benutzt. Allerdings ist der Teig sehr weich, müsste also perfekt funktionieren.

Zuerst Eier, Salz und ein großer Schluck Sprudel
in die Schüssel, Mehl hinterher und los gehts.





Nach ca. 4 Minuten sieht der Teig so aus:


Gerührt wurde auf Stufe 2-3.
Der Rand blieb leider mehlig.
Das hat man davon, wenn man zu flott beginnt und das Mehl sich bis auf den Rand der Schüssel katapultiert.
Beim nächsten mal weiß ich das und die Beschreibung ,,Min bis Stufe XY" hat sich mir nun auch erklärt, man starte LANGSAM =D


Geschmeckt hats übrigens hervorragend, Teig war sehr gut, Schüssel sauber, also kein unverarbeitetes Mehl unter dem Teig.

Viel Spass beim ausprobieren, lassts euch schmecken, Lena.