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Donnerstag, 2. August 2018

Zucchinischnitten

Hallo ihr Lieben, da bin ich wieder!
einige Monate sind vergangen seit meinem letzten Post. Gesundheitliche Probleme haben mir das Kochen und Backen vermiest und die Durchsetzung des Datenschutzesgesetzes hat letztendlich dazu geführt, dass ich in all dem Chaos den Blog erstmal vom Netz genommen habe.
Nun hatte ich genug Zeit mich damit zu beschäftigen und habe das Monster Datenschutz  besiegt :D.

Hier gehts nun weiter mit Mund wässrig machen, heute mit einem leckeren Blechkuchen. Wer hat zu dieser Jahreszeit nicht auch Gemüse im Überschuss aus Mamas Garten? Vorallem Zucchini hängen mir schnell zum Hals raus, schmecken sie ja doch eher langweilig. Also ab in den Kuchen damit, der wird durch Zucchini nämlich wunderbar saftig. Und ein schneller Rührkuchen darfs gern sein, bei der Hitze momentan stellt sich keiner freiwillig länger als nötig in die Küche! Zumindest nicht bei mir im Dachgeschoss mit Dachfenster. Falls jemand kommen mag, der nächste Aufguss findet zur vollen Stunde statt :D.

Hier das Rezept:

3 Eier
400 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker

150 g Haselnüsse
150 g Öl

300 g Mehl
1/2 Tl Natron
1 1/2 Tl Backpulver
1 Tl Zimt
1 Prise Salz
Orangenaroma/-abrieb

300 g geschälte, geraspelte Zucchini
Marmelade/Gelee (hier Johannisbeere)
Zartbitterkuvertüre 

Die Zucchini schälen und im Multi mit der Scheibe Nr. 2 fein raspeln.

 


Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Flexi-Rührelement ca 10-15 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit schaumig rühren.

Haselnüsse und Öl kurz unterrühren.

Mehl, Natron, Backpulver, Zimt, Salz und Orangenabrieb in eine Schüssel geben und bei langsamer Geschwindigkeit löffelweise unterrühren.


 

Die geraspelte Zucchini von Hand unterrühren und den Teig auf einem Backblech verteilen.
Der Teig ist ziemlich fest und wird erst durch die Zucchini weich und streichfähig.

Bei 180°C für 30-40 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. 





Den Kuchen dünn mit Johannisbeergelee bestreichen und auskühlen lassen. Die Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Wenn ihr das wie ich über dem Wasserbad macht, lasst das Wasser nicht zu heiß werden, sonst wird die Kuvertüre grau.




Lasst den Kuchen durchziehen, er schmeckt am nächsten und übernächsten Tag noch besser (insofern etwas davon übrig bleibt). Außerdem lassen sich Zucchinischnitten wunderbar einfrieren.
Wer Angst vor den Zucchinifäden hat, die sind nach dem Backen nicht mehr sichtbar oder spürbar. Wenn Ihr keinem sagt, was da als Spezialzutat drin ist, wird es keiner erraten.


Backen bei der Hitze ist eine echte Herausforderung, es wird wohl vorerst weiterhin kalte Küche geben. Da nun auch die Kuvertüre nicht fest werden will habe ich kurzerhand den Kühlschrank umgeräumt und siehe da, mein Blech passt genau hinein. Gut, dass wir Kinder der 90er mit Tetris aufgewachsen sind! 
Das Schöne an Blechkuchen ist, man kann direkt probieren! Es fehlt ja nie ein Stück. Also lasse ich mir nun den Kuchen schmecken und genieße die leichte Abkühlung durch das kurze Sommergewitter.
Liebe Grüße, Lena.

Freitag, 23. März 2018

Schokotörtchen mit flüssigem Kern

Da wird man gefragt: ,,Leeenaaaa, kannst du eigentlich Schokotörtchen mit flüssigem Kern?". 
Klar, liebe Alina, hier ist es!
Das Rezept ist aus einer Kochsendung die vor Jahren lief, Kandidaten durften nach Belieben kochen und im Finale gabs die Schokotörtchen als Dessert. Als ich sah wie der Juror das Törtchen öffnete und der flüssige Kern noch warm auf den Teller floss... Also Rezept gesucht und los. Hat auf Anhieb geklappt und ist seitdem fester Bestandteil in der Rezeptesammlung für schnelle Gelüste :D Geht nämlich echt fix und ist nicht schwierig!

Hier das Rezept:

100 g Zartbitterschokolade
100 g Zucker
50 g Butter
50 g Mehl
3 Eier
Puderzucker zum Bestäuben


Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. 
Schokolade und Butter über dem Wasserbad schmelzen. Kurz abkühlen lassen.
 
Nach und nach die Eier hinzugeben und mit dem Flexi kurz schaumig rühren, bis sich Blasen bilden.


Das Mehl sieben und hinzugeben, kurz unterrühren. Die Masse für etwa 10 Minuten in Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig in 4 ofenfeste, gebutterte Förmchen geben und ab damit in den vorgeheizten Backofen.
Nun zur Backzeit. Im Rezept angegeben mit 7 Minuten. Klappt, wenn man dünnwandige Förmchen oder Tassen nimmt. Meine waren eher 13 Minuten drin. Am Besten schaut Ihr immer wieder danach. Sie bilden oben eine feste Schicht die aufreist. Dann sind sie fertig. Probiert es mit euren Förmchen aus.
Nun vorsichtig mit einem Messer den Rand lösen und auf einen Teller stürzen, dann könnt Ihr es umdrehen und mit Puderzucker bestäuben. Sofort servieren!
Als Variation schmeckt ein Himbeerspiegel oder malwieder die Kugel Eis sehr gut=).

Wer also noch eine schnelles Rezept für das Oster-Menü braucht, hier ist es! 
Extra mit Wow-Effekt, wir freuen uns immer wieder darüber, wenn sich der flüssige warme Kern den Weg aus dem soften Törtchen sucht.
Viel Spass beim Schlemmen, Lena.



Dienstag, 20. März 2018

Schokokuchen

Heute mittag spontan zum Kaffee eingeladen, ein schneller Kuchen muss her.
Danke an Bettina fürs Rezept und an Meli fürs testen :D
Der Schokokuchen dauert in der Vorbereitung etwa 10 Minuten, die Backzeit ist mit 40 Minuten angegeben. Ein leckerer Kuchen in unter einer Stunde.
Bei mir hat siches etwas verzögert, habe während ich die Schokolade geschmolzen und die restlichen Zutaten vorbereitet habe festgestellt, dass keine Eier im Haus sind und musste nochmal kurz los :D.

Hier das Rezept:

200 g Butter
200 g Schokolade zartbitter
4 Eier
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz


Schokolade und Butter über dem Wasserbad schmelzen. Lasst es nicht zu heiß werden!

Währenddessen die restlichen Zutaten vorbereiten und den Backofen auf 160°C vorheizen. Außerdem eine Backform einfetten.
 
Eier dazugeben und mit dem Flexi kurz aufschlagen, bis sich Blasen bilden.

Die restlichen Zutaten hinzugeben und kurz unterrühren lassen. 
Den Teig in die Backform geben und bei 160°C etwa 40 Minuten backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Wer es noch schokladiger möchte kann den Kuchen mit einer Ganache oder Glasur verzieren. 
Der Kuchen beinhaltet kein Mehl, er ist glutenfrei. Dadurch wird der Kuchen sehr saftig und bäckt nicht so schnell durch. Probiert aus, welche Backzeit für euch passt.
Das Original-Rezept wird mit Mandeln gemacht, ich hatte nur Haselnüsse. Ihr könnt auch mischen, nehmt was Ihr da habt!
Der Schokokuchen schmeckt auch mit einem Klecks Sahne oder noch warm mit einer Kugel Vanilleeis. Und sollte etwas übrig bleiben, einfach einfrieren=)
Eine schöne Woche, Lena.

Dienstag, 6. März 2018

Versunkener Kirschkuchen

Ein schneller Kuchen für zwischendurch? Schokolade, Sauerkirschen, einfacher Rührteig?
Da habe ich was für euch. Einer meiner Lieblingskuchen ist der versunkene Kirschkuchen. 
Super saftig und schokoladig. Schmeckt am nächsten Tag noch besser, frisch mit Puderzucker bestäubt einfach hinein beißen :D.

Hier das Rezept:

200 g weiche Butter
180 g Zucker
4 Eier
125 g Mehl
100 g gemahlene Nüsse
100 g gehackte Zartbitterschokolade
1/2 Pkg. Backpulver
1/2 TL Zimt
1 TL Rum


Zuerst den Eischnee schlagen (mit dem Schneebesen auf Vollgas) und kalt stellen.
Dann Butter, Zucker und 4 Eigelb mit dem Flexi schaumig rühren. Ich habe ein wenig probiert, es dauert etwa 15 Minuten auf Stufe 4-5. Diese Zeit kann man nutzen und die restlichen Zutaten vorbereiten.
Die Schokolade hacke ich mit einem großen Messer auf einem Brett.
Den Rum dazu geben, alle trockenen Zutaten vermischen und löffelweise unter die geschlagene Masse rühren auf Stufe 1.
Nun mit dem Unterheb-Rührelement den Eischnee auf Stufe 1 unterheben. Gebt nicht alles auf einmal hinein, sonst klebt euch das Zeug oben an der Maschine :D Ihr könnt natürlich auch von Hand unterheben, aber wozu hat man das Zubehör :D

Den Teig in die vorbereitete Springform geben und die Kirschen gleichmäßig darauf verteilen. Durch das Backen sinken sie ein. Hier hatte ich Kirschen aus dem Glas, diese gut abtropfen lassen. Gefrorene Kirschen gehen ebenso. Nehmt Sauerkirschen, der süß-schokoladige Teig verträgt das.



Ca 1 Stunde auf 170°C backen. Wird der Kuchen zu dunkel, mit Alufolie abdecken.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen schmeckt auch am 3. Tag noch sehr lecker und lässt sich gut einfrieren für unangekündigten Besuch :D
Heute konnte ich mein Helferlein (Gehörschutz alias Mickey Mouse) in der Küche gut gebrauchen. 15 Minuten Flexi-Quitschen ist ehrlich nervtötend :D Und ja, das ist normal. Gummi auf Edelstahl quitscht nunmal. Es wird mit der Zeit besser, wenn die Butter verteilt ist. Verlasst Ihr die Küche oder ertragt Ihr das Geräusch?
Eine schöne Woche, Lena.

Sonntag, 21. Januar 2018

Dänisches Buttergebäck

Wer kennt sie nicht, die Blechdosen aus dem Supermarkt mit den leckeren Dänischen Butterkeksen in kleinen Muffinförmchen. Verschiedene Sorten, mal mit Zucker, mal mit Kokos. Mal rund, mal eckig, die könnt ich Kiloweise essen:D Leider gibts die nicht immer zu kaufen, also muss ich sie selber machen. Gesagt getan, los gehts!
Die Kenwood hilft gerne mit, leider ist sie putzfaul. Vielleicht könnte das die nächste Generation der Küchenmaschinen als Feature haben? Kochen können schon so einige, aber Putzen?

Hier das Rezept:

320 g Mehl
250 g weiche Butter
120 g Puderzucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker 
(oder anderes Vanillearoma, Zuckermenge entsprechend anpassen)

Butter und Ei mit dem Flexi-Rührer kurz vermengen. Das geht je nach Temperatur besser oder schlechter, ist aber egal. Mehl, Puderzucker und Vanillezucker durch ein feines Sieb hineingeben, kurz durchrühren auf Stufe 3-4 und der Teig ist fertig. Weicher als Mürbteig, fester als Rührkuchenteig. Nicht probieren sonst schafft es der Teig nie aufs Blech! Gebt den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle und zeigt eure Muckis! Ich habe nur die kleine Sterntülle und da kam bei aller Liebe nichts vorne raus, also gewechselt auf die große Lochtülle. Und wie Ihr an den herrlich gleichmäßigen Kringeln seht musste ich mich gaaaarnicht anstregend:D Ehrlichgesagt es war eine Tortur. Das Ergebnis hat aber entschädigt, der Geschmack ist so gut, es ist fast kein Kringel in der Keksdose gelandet.

Gebacken werden die Kekse für ca 8 Minuten bei 180°C. 
Die Teigmenge ergibt ca 3 Bleche. Ich habe die Bleche nacheinander gebacken.

Ihr könnt die Kekse direkt nach dem Backen mit Zucker bestreuen, in Schokolade tauchen oder Ihr lasst sie nackig. So schmecken sie mir am Besten!


Nun die Überlegungen:
Ein Tipp zum Spritzbeutel habe ich schon bekommen, innen nass machen. Außerdem nicht zu voll, sonst quillt alles hinten raus, das habe ich selbst gemerkt:D. 
Ein Mann im Haus mit Kraft (und Lust dazu) ist auch von Vorteil. Wenn man dann noch die passende Tülle für den Spritzbeutel hat, ein Traum.
Oder: ich nutze den Fleischwolf der Kenwood mit Spritzgebäckaufsatz. Nur wie krieg ich die Dinger rund? Außerdem sollte man dazu auch zu zweit sein. Omi hat das schon vor 40 Jahren so gemacht, einer schiebt oben Teig nach, der andere empfängt unten mit einem Messer bewaffnet die Kekse.

Wer von Euch macht Spritzgebäck? Habt Ihr noch wertvolle Tipps? Das Rezept ist einfach zu lecker um es nicht mehr zu machen.
Lasst euch das Dänische Buttergebäck bei einer Tasse Kaffee schmecken, Lena

Samstag, 6. Januar 2018

Aufbewahrung Zubehör

Heute mal nicht gekocht und nicht gebacken sondern geschraubt und gehämmert.
Warum? Seht selbst!
Bereits als ich beim Kauf den Karton der Kenwood Chef XL Titanium gesehen habe, war mir bewusst, meine Küche ist zu klein und hat zu wenig Stauraum :D.
Es wurde mit ein wenig Hin- und Herräumen Platz geschaffen, ein Fach in einem Schrank, in dem sämtliches Zubehör und die 2. Schüssel der Kenwood untergebracht werden mussten. Also konnte ich jedes mal wenn ich etwas benötigt habe, das halbe Fach ausräumen, weil das was man braucht, steht ja immer ganz hinten!
So wurde nach und nach klar, die Rührelemente und Schneidscheiben brauchen einen anderen Platz. Das Steckbrett, welches es von Kenwood gibt schied aus, Stellfläche dafür habe ich nicht und im Schrank ist das Problem mit dem Rankommen das Selbe.



Der Platz für die Schneidscheiben war schnell gefunden, das Kästchen geplant und gezeichnet.
Der Schwiegerpapa hat tatkräftig mit geholfen und beide Kästchen nach meinen Wünschen geschreinert!
Julians Bruder Jörg hat uns die Sechskantaufnahme des Multis mit dem 3D-Drucker nachgedruckt. Diese wurden im Kästchen verschraubt. Somit lassen sich die Scheiben einfach entnehmen und halten so, dass sie beim Öffnen nicht herunter fallen. Ich muss nicht mehr suchen und sehe auf einen Blick, welche Scheiben ich zur Verfügung habe. Noch an den Küchenschrank geschraubt, fertig! Ist es nicht toll geworden?
Nun Das Kästchen, welches etwas mehr Nerven und Planung benötigt hat. Lange haben wir überlegt, wie wir die Rührelemente verstauen können. Werden diese gesteckt, muss das Kästchen weiter runter und Platz geht verloren. 
Ich sollte schließlich auch dran kommen ohne Leiter. 
Wie also aufhängen? 
Erst dachten wir an Haken um die Elemente Kopfüber zu hängen. Das geht beim Knethaken und Unterhebrührelement nicht. Also richtig rum. 
Wie nun befestigen? Am Besten mit der Original Rührelementaufnahme der Kenwood. Diese gibt es leider nicht einzeln als Ersatzteil zu kaufen und ist dazu noch recht teuer. So gingen die Überlegungen und Diskussionen weiter, bis wir wieder an den 3D-Drucker gedacht hatten. Dazu musste eine technische Zeichnung der Aufnahme her. Ein Zimmermann und zwei Maschinenbaustudenten später war die Zeichnung fertig und konnte mit Hilfe eines CAD-Programmes an den Drucker weiter gegeben werden. 
Und wie Ihr seht, es funktioniert!! Die Rührelemente hängen wie in der Kenwood, können einfach entnommen werden und im Kästchen unten ist noch Platz um weitere Dinge wie das Messer und den Fuß vom Multi verstauen zu können.
Die Seitenwände sind schräg geschnitten, somit ist der Deckel ausgesteift und bleibt offen, wenn man diesen oben auflegt.

Nachdem beide Kästchen dann bei uns waren ging es an die Platzverteilung in der Küche. Da die andere Seite eine Dachschräge ist fällt diese generell aus. Die Kenwood selbst hat eine gewisse Höhe, Multi und Mixer oben drauf nicht zu vergessen. Ebenso müssen beide Deckel ganz geöffnet werden können und die Stange für Küchenzubehör muss auch noch unter das Kästchen passen. So unsere perfekte Lösung:



















Was soll ich sagen, es ist fantastisch! Alles hat seinen Platz, nichts fliegt durcheinander und alles ist immer griffbereit. Vielen Dank meinen lieben Helfern, vorallem Julian für seine Geduld mit mir und meinen ach so tollen Ideen und ständigen Änderungswünschen :D
Liebe Grüße an Euch da draußen, Lena.

Sonntag, 12. November 2017

Bienenstich (Bisquit für Faule)

Es ist Sonntag und wir haben Lust auf Kuchen, ich will aber nicht ewig in der Küche stehen.
Ein schnelles Rezept, welches ich gerne backe ist ein einfacher Bienenstich. Geht schnell, schmeckt saulecker und den Kuchen schaffen wir zu zweit =D 

Hier das Rezept:
3 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Teig in eine gefettete Springform, mit Mandelblättchen und Traubenzucker bestreuen
ca. 30 Minuten bei 160°C backen
Boden auskühlen lassen, halbieren und mit der Creme füllen. Deckel drauf, fertig.

Creme:
2 Becher Sahne
1 Päckchen Paradiscreme Vanille


Zu Beginn habe ich den Tipp von Katja umgesetzt:
Wir verzichten auf das Schlagen von Eischnee sondern werfen die Eier ganz in die Schüssel. Zucker dazu, Schneebesen rein und los gehts!


Die Kenwood Chef XL Titanium hat soviel Dampf, dass die Zucker-Ei-Masse innerhalb 2 Minuten auf Stufe Max. schaumig ist.
Der Zucker ist vergangen, die Masse wunderbar schaumig und wirft viele Blasen.
Zum Einrühren von Mehl und Backpulver kommt der Flexi zum Einsatz. Hier sieht man ihn in Aktion auf Stufe 2. 
Nach ca 30 Sekunden haben wir einen homogenen Teig, der bereit ist, gebacken zu werden.
In diesem Rezept verwende ich Dinkelmehl Typ 630.

Hier der Teig in der Springform.
Der Backofen wurde auf 160°C vorgeheizt.
Den Teig habe ich noch mit Mandelblättchen und Traubenzucker bestreut, passend zum Bienenstich.
Nach ca. 30 Minuten im Backofen und auskühlen lassen hier der Boden einmal halbiert. Feinporig und fluffig, wie er sein soll! 
Der Boden wird mit einer schnellen Creme aus Sahne und Paradiescreme bestrichen, Deckel drauf, fertig!
Ja, der Deckel ist etwas dunkel. Ich hatte bisher das Problem, dass die Mandeln nicht ordentlich karamelisiert sind, also habe ich die Temperatur in den letzten 5 Minuten im Ofen etwas erhöht. War wohl zu lange =D






Dieser Boden ist eines meiner Standardrezepte. Brauche ich nur einen Boden nehme ich ca 2/3 des Rezeptes, also 2 Eier. Perfekt für z. B. Obstkuchen.
Dadurch, dass das Schlagen von Eischnee entfällt, ist das Rezept auch an heißen Sommertagen gelingsicher. Und auch für alle, die sich bisher nicht an Bisquit herangetraut haben ist es ein Versuch wert!

Einen schönen Sonntag wünscht euch, Lena.

Übersicht Rührelemente

Und schon gehts los, das Unwissen über das WIE.
Viele Rührelemente, einige völlig unbekannt. Bisher gabs nur Schneebesen und Knethaken, nun noch einiges mehr. 
Hier eine Übersicht und erste Einsatztipps. Diese Liste soll immer wieder erweitert werden, quasi meine persönliche Was-Wofür-Liste.
Lasst mich lesen, welches Element ihr wofür verwendet und ich erweitere die Aufzählung.


 

Knethaken:

  • Hefeteig (Stufe Min bis 1) 








Schneebesen:

  • Eiweiß
  • Bisquit  
  • Sahne
  • Zucker und Ei schaumig schlagen
(Stufenweise erhöhen auf Max)




 K-Haken:

  • Spätzleteig (Stufe 2-3)
  • allgemein weichere Teige
  • Plätzchenteig
  • Rührkuchen
  • Mürbteig 




Unterheb-Rührelement:

  • Unterheben von Eischnee (Stufe Min)
  • allgemein: Unterheben von leichten Zutaten in schwere Mischungen (z.B. Mousse)
  • Unterheben von Mehl in Kuchenteig
(ausführliche Empfehlungstabelle in der Bedienungsanleitung)




  Flexirührer:

  • Schaumig schlagen von Butter und Zucker
  • Verrühren von weichen Zutaten (z. B. Waffelteig)
  • Unterrühren von Mehl in Zucker-Ei-Masse (Stufe 2-3)




Montag, 6. November 2017

Waffeln und erster Rührelemente-Test

Was will man als Erstes mit einer neuen Küchenmaschine machen?
Richtig! Möglichst viel auf einmal. Gesagt, getan, ein passendes Rezept musste her.
Gewonnen haben Waffeln, die auch das perfekte Frühstück am Sonntag gegen 13 Uhr darstellen =D

Hier das Rezept:
50 g Butter
40 g Zucker
3 Eier
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
ca 1/8 L Milch/Sprudel

Das Rezept ist aus einem alten schwäbischen Kochbuch und sowohl meine Mama als auch meine Oma machen ihre Waffeln danach. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, eigentlich kommen nur 30 g Zucker in den Teig, das ist uns aber nicht süß  genug. Probiert es aus. Ebenso die Flüssigkeit. Wasser mit Kohlensäure macht den Teig extra fluffig, im Originalrezept steht nur die Milch.

Schritt 1: Eischnee schlagen


Dieses Rezept besteht nur aus kleinen Mengen, eine besondere Herausforderung für viele Maschinen. Bisher wurde der Waffelteig meist mit dem Handrührer gemacht.
Hier der Eischnee von 3 Eiern nach ca 1 Minute auf Stufe Max.

 

 Schritt 2: Butter und Zucker schaumig rühren

 

Nun folgte für mich die Königsdisziplin. Das Schaumig rühren von Butter und Zucker. Meist verbunden mit vielen Zwischenstopps, Zusammenschieben der Masse mit dem Teigschaber usw.
Dieses Problem ist nun behoben, nennt sich Flexi-Rührer. Geniale Idee, funktioniert wunderbar. Auch diese kleine Menge von 50g Butter und 40g Zucker wurde innerhalb 2 Minuten auf Stufe 3-4 gleichmäßig vermengt. 


Bis der Zucker vergangen ist, wird es allerdings etwas länger dauern. Diese Zeit habe ich in dem Fall nicht abgewartet, war mir mit knurrendem Magen nicht so wichtig. Die Zugabe von Eigelb wird diesen Schritt auf jeden Fall beschleunigen.

Ein kleiner Minuspunkt: das Quietschen in der Schüssel, daran muss man sich wohl gewöhnen, darüber habe ich schon einiges gelesen. Gummi auf Edelstahl quietscht nunmal. Regulieren lässt sich dies ein wenig über die Geschwindigkeit. Ansonsten empfehle ich laute Musik oder Gehörschutz. Gibt es bereits einen Markt für ästhetische und küchentaugliche Micky-Mäuse?

 

 Schritt 3: Vermengen der restlichen Zutaten


Als nächstes der Wechsel auf den K-Haken, der sich später als Fehler entpuppte. Hinzugegeben wurde erst das Eigelb, dann Mehl und Backpulver. Leider war ich etwas zu langsam mit der Zugabe von Milch und der Teig verklumpte augenblicklich. Diese Klumpen wurde ich auch nicht mehr los. Fehlte es an Geduld oder war es doch das falsche Rührelement?
Genutzt habe ich den K-Haken auf Stufe 4.


 Schritt 4: Eischnee Unterheben


Und zu guter Letzt, das Unterheben. Bisher immer von Hand geschehen, dieses Mal probeweise mit der Küchenmaschine mit Unterheb-Rührelement.
Ging recht langsam, meine Ungeduld und das höher Schalten ließen den Eischnee etwas zusammen fallen. Empfohlen wird Stufe Min, ich nutzte Stufe 2 und 3.Ergebnis war trotzdem annehmbar. 
Wer Zeit hat und faul ist: Machen lassen. Eventuell am Rand etwas nachhelfen.



Was sagt Ihr eigentlich zur Beleuchtung? 
Als ob die Küchenmaschine sich gleich verwandelt, 
kennt ihr Transformers? 
Das war mein erster Gedanke =D



Hier das Ergebnis:
leckere, fluffige Waffeln, dazu Kompott. 

In Zukunft werde ich den Flexi zum Rühren des Teiges verwenden, ein Tipp aus dem Netz. Der Flexi soll Klumpen verhindern und einen gleichmäßigen Teig produzieren. Was ich auch ausprobieren werde, erst die Flüssigkeit, dann die festen Zutaten hinein geben. In diesem Fall die Reihenfolge Mehl und Milch tauschen. Neuer Testlauf wird folgen, ich bin gespannt.


Welches Rührelement nehmt Ihr für so weiche Teige? Weitere Tipps und Tricks?
Viele Grüße, Lena