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Donnerstag, 2. August 2018

Zucchinischnitten

Hallo ihr Lieben, da bin ich wieder!
einige Monate sind vergangen seit meinem letzten Post. Gesundheitliche Probleme haben mir das Kochen und Backen vermiest und die Durchsetzung des Datenschutzesgesetzes hat letztendlich dazu geführt, dass ich in all dem Chaos den Blog erstmal vom Netz genommen habe.
Nun hatte ich genug Zeit mich damit zu beschäftigen und habe das Monster Datenschutz  besiegt :D.

Hier gehts nun weiter mit Mund wässrig machen, heute mit einem leckeren Blechkuchen. Wer hat zu dieser Jahreszeit nicht auch Gemüse im Überschuss aus Mamas Garten? Vorallem Zucchini hängen mir schnell zum Hals raus, schmecken sie ja doch eher langweilig. Also ab in den Kuchen damit, der wird durch Zucchini nämlich wunderbar saftig. Und ein schneller Rührkuchen darfs gern sein, bei der Hitze momentan stellt sich keiner freiwillig länger als nötig in die Küche! Zumindest nicht bei mir im Dachgeschoss mit Dachfenster. Falls jemand kommen mag, der nächste Aufguss findet zur vollen Stunde statt :D.

Hier das Rezept:

3 Eier
400 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker

150 g Haselnüsse
150 g Öl

300 g Mehl
1/2 Tl Natron
1 1/2 Tl Backpulver
1 Tl Zimt
1 Prise Salz
Orangenaroma/-abrieb

300 g geschälte, geraspelte Zucchini
Marmelade/Gelee (hier Johannisbeere)
Zartbitterkuvertüre 

Die Zucchini schälen und im Multi mit der Scheibe Nr. 2 fein raspeln.

 


Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Flexi-Rührelement ca 10-15 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit schaumig rühren.

Haselnüsse und Öl kurz unterrühren.

Mehl, Natron, Backpulver, Zimt, Salz und Orangenabrieb in eine Schüssel geben und bei langsamer Geschwindigkeit löffelweise unterrühren.


 

Die geraspelte Zucchini von Hand unterrühren und den Teig auf einem Backblech verteilen.
Der Teig ist ziemlich fest und wird erst durch die Zucchini weich und streichfähig.

Bei 180°C für 30-40 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. 





Den Kuchen dünn mit Johannisbeergelee bestreichen und auskühlen lassen. Die Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Wenn ihr das wie ich über dem Wasserbad macht, lasst das Wasser nicht zu heiß werden, sonst wird die Kuvertüre grau.




Lasst den Kuchen durchziehen, er schmeckt am nächsten und übernächsten Tag noch besser (insofern etwas davon übrig bleibt). Außerdem lassen sich Zucchinischnitten wunderbar einfrieren.
Wer Angst vor den Zucchinifäden hat, die sind nach dem Backen nicht mehr sichtbar oder spürbar. Wenn Ihr keinem sagt, was da als Spezialzutat drin ist, wird es keiner erraten.


Backen bei der Hitze ist eine echte Herausforderung, es wird wohl vorerst weiterhin kalte Küche geben. Da nun auch die Kuvertüre nicht fest werden will habe ich kurzerhand den Kühlschrank umgeräumt und siehe da, mein Blech passt genau hinein. Gut, dass wir Kinder der 90er mit Tetris aufgewachsen sind! 
Das Schöne an Blechkuchen ist, man kann direkt probieren! Es fehlt ja nie ein Stück. Also lasse ich mir nun den Kuchen schmecken und genieße die leichte Abkühlung durch das kurze Sommergewitter.
Liebe Grüße, Lena.

Samstag, 17. März 2018

Kartoffelkugel mit Dip

Erinnert Ihr euch an die Kartoffelpuffer? Ich mich schon, vorallem an den penetranten Geruch nach Fett der noch 2 Tage später in der Bude hängt-.-
Hier ist die Lösung des Problemes, gefunden bei Steph in ihrem Kleinen Kuriositätenladen.
Die Kartoffelkugel ist von der Machart her genau gleich wie die Puffer, aber sie wird als Ganzes im Backofen gegart. Kein Fettgeruch, kein an der Pfanne stehen. Wunderbar!
Das Rezept habe ich ein wenig nach meinem Geschmack abgewandelt. Als Form kam heute meine Kastenform zum Einsatz. Für zwei Esser die perfekte Menge.

Hier das Rezept:

500 g Kartoffeln (hier festkochend)
2 Eier
1-2 EL Stärke oder Mehl Typ 405
Salz und Pfeffer
etwas Butter für die Form

Für den Dipp:

1 EL Quark
1 EL Frischkäse
2 EL Joghurt
2 EL Sahne
Salz, Peffer, Kräuter


Die Kartoffeln schälen und im Multi mit der Scheibe 3 reiben. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen. Den Backofen auf 160°C vorheizen, die Form mit Butter einreiben und etwa 5 Minuten mit aufwärmen. Die Kartoffelmasse in die Form geben und etwa 1 Stunde backen. Schaut ab und an nach der Farbe, ich hab die Kartoffelkugel nach 45 Minuten abgedeckt.

Den Dip in der Gewürzmühle zubereiten, dazu alle Zutaten hineingeben und mit der Pulsfunktion mixen. Dauert etwa 30 Sekunden insgesamt. Ihr könnt den Dip direkt im hübschen Glas servieren und den Rest mit Deckel im Kühlschrank aufbewahren. (Wenn etwas übrig bleibt).
Der Dip ist ganz variabel, nehmt was Ihr da habt und was euch schmeckt! 


Perfekts Essen am Wochenende. Kocht sich fast von allein, schmeckt lecker und ist nicht all zu üppig. Die Kartoffelkugel schmeckt auch hervorragend als Beilage.
Danke hier an Steph, bei ihr habe ich schon einige tolle Sachen gesehen, die auf der Nachkochliste stehen. Mal sehen was als nächstes folgt, guten Hunger, Lena.

Mittwoch, 7. März 2018

Kartoffelgratin

Heute gibt es ein schnelles Essen, dass sich quasi von alleine kocht. Viel mehr muss man dazu nicht sagen, lasst die Kenwood arbeiten und den Backofen backen. Vorallem unter der Woche nach der Arbeit will ich nicht noch Stunden in der Küche verbringen, da kommt ein solches Gericht gerade recht.

Hier das Rezept:

1 kg Kartoffeln
weiteres Gemüse nach Wahl
hier: 4 Karotten

außerdem:
1 Becher Sahne
2 Becher Milch
1 Becher Wasser
Gewürze (Salz, Pfeffer, Kräuter usw)

Käse zum Überbacken (hier Gouda)

Gemüse schälen, waschen, putzen (was auch immer) und mit der feinen Schneidscheibe Nr. 4 den Multi schnibbeln lassen.
Gebt das Gemüse in eine Auflaufform und vermischt es.
Die flüssigen Zutaten in einem Topf aufkochen oder kalt zusammenrühren. Ich mag das nicht kalt probieren, also koche ich es einmal auf.  Kräftig würzen, das Gemüse, vorallem die Kartoffeln vertragen das. Es soll ja später nach etwas schmecken. Die Flüssigkeit über das Gemüse kippen, geriebenen Käse darüber streuen und bei ca 180°C 1 Stunde backen. Schaut mal rein, wie dunkel der Käse ist, eventuell abdecken.

Ihr könnt das Gemüse nach Saison und Geschmack erweitern, Brokkoli schmeckt auch sehr gut darin und gibt noch Farbe.
Auch die Flüssigkeit lässt sich je nach Kalorien und Geschmack variieren. Probiert es einfach aus. 

 
Das Gratin schmeckt als Beilage oder Hauptgericht und die Portion reicht uns immer zwei Tage. Also einmal kochen lassen und zweimal mal essen :D
Guten Appetit, Lena.

Sonntag, 4. Februar 2018

Feuerwehrkuchen

Der Sonntagskuchen ist restlos gegessen und ich habe endlich Zeit zu schreiben. Fast jeden Sonntag gibt es bei Mama zuhause Mittagessen. Oma ist immer da, wir Schwestern wenn wir Zeit haben und auch sonst ist jeder, der Hunger hat, willkommen. Natürlich muss es nach schwäbischer Küche mit Braten und Spätzle was Süßes geben. Dieses mal gibts Feuerwehrkuchen und beim Backen Unterstützung von einer meiner Schwestern.
Die Kenwood ist wie immer bereit und wir nutzen heute den Multi. Der macht tolle Mürbteige und Streusel. Natürlich gehts auch klassisch mit dem K-Haken.

Hier das Rezept:

Mürbteig:
200 g Mehl
75 g Zucker
100 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver
etwas geriebene Zitronenschale

 

Füllung:
2 Gläser Kirschen
3 EL Speisestärke
250 ml Kirschsaft
Zucker nach Geschmack



Streusel:
70 g Mehl
70 g Zucker
70 g Butter
70 g gemahlene Haselnüsse

außerdem:
2 Becher Sahne
2 Pkg. Vanillezucker
etwas Kakaopulver zum bestäuben

Für den Mürbteig alle Zutaten in den Multi geben und mit dem Messer auf Stufe 1-3 mischen. Auf dem Brett zusammenfügen und kalt stellen.
Direkt danach die Zutaten für die Streusel in den Multi geben, ebenfalls mischen und kaltstellen.
Der Teig wird im Multi sehr warm, achtet darauf nicht zu lange zu mischen. Wenn der Mürbteig abgekühlt ist, gebt ihn auf eure bemehlte Arbeitsfläche und rollt den Teig rund aus, etwas größer als eure Backform, wir brauchen einen Rand.
Gebt den ausgerollten Teig in die gefettete Backform. Ich lege ein Backpapier hinein.
Die Speisestärke in etwas Kirschsaft auflösen, den restlichen Saft und die Kirschen aufkochen, Speisestärke dazu und andicken lassen. Gut rühren, vom Herd nehmen und etwas abgekühlt auf den Kuchenboden geben. Ich habe Maisstärke genommen. Die wird allerdings nicht klar. Ihr könnt auch Kartoffelstärke oder Tortenguss nehmen.

Die Streusel darüber bröseln und bei 180°C ca 1 Stunde backen.
Lasst den Kuchen in den Form auskühlen. Hier über Nacht. 
Nun die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen auf dem Kuchen verteilen und mit Kakao bestäuben.

Gibts bei euch auch ,,Familientag" mit guten Essen, Nachtisch oder Kuchen? Wir als Familie genießen das immer total. Aber jede Woche nen anderen Kuchen backen, da gehen irgendwann die Familienrezepte aus :D Was ist euer Lieblingskuchen? Gerne schnelle Rezepte mit wenig Aufwand für faule Bäckerinnen.
Genießt euer Wochenende mit hoffentlich gutem Essen, Lena.

Dienstag, 16. Januar 2018

Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Heute gibt es Lieblingsessen. Kartoffelpuffer mit Apfelmus nach dem Rezept meiner Großtante. Zuhause gab es das nie, ich habe nur auswärts und auf Märkten ab und an die Chance gehabt, Kartoffelpuffer zu essen. Bis meine Großtante einmal meinte, ja sie mache das öfters. Also habe ich mich eingeladen und mit ihr zusammen gekocht und gelernt.
Trotzdem mache ich ungern Kartoffelpuffer, der Aufwand die Kartoffeln zu reiben (bisher Julians Job), die Zeit alle auszubacken, die ganze Bude stinkt nach Fett...Aber was solls, ab und zu muss es sein!
Und wofür habe ich nun die Kenwood, wenn sie mich bei solchen Aktionen nicht entlastet? Dank Multi und Scheibe Nr. 3 waren die Kartoffeln ohne Kraftaufwand in Sekunden gerieben, so macht kochen Spass :D


Hier das Rezept:

ca 500 g festkochende Kartoffeln
1/2 Zwiebel (wer das mag)
3-4 Eier je nach Größe
Salz
Öl zum Ausbacken
Apfelmus



Kartoffeln schälen und ab in den Multi. Ich nehme die Scheibe Nr. 3 für ein gröberes Ergebnis.
Den Multi auf Stufe 1-2 laufen lassen und die Kartoffeln in den Einfüllstutzen geben, nicht zu sehr nachdrücken! Sanfter Druck reicht aus um die Kartoffeln zu reiben. Wenn Ihr zu sehr drückt, wird die Scheibe schief und der Multi kann sogar kaputt gehen.
Nun könnt Ihr die Zwiebel mit einer feinen Scheibe durch den Multi geben. Hier lasse ich sie weg, meine Großtante jedoch schwört darauf, dass die Zwiebel auch bei süßen Kartoffelpuffern unbedingt hinein gehört!

Nachdem die Kartoffeln gerieben sind gebt Ihr diese auf ein sauberes Geschirrtuch oder ein großes Stofftaschentuch und drückt sie kräftig aus! Wir brauchen die Flüssigkeit nicht. Hier ist es von Vorteil, wenn Ihr ein Paar kräftige Hände im Haushalt habt, ansonsten nehmt kleiner Portionen, dann geht es leichter.

Die ausgedrückten Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit den Eiern mischen. Ich nehme am liebsten einen Löffel, dazu brauchts kein besonderes Werkzeug. Salz dazugeben und gut durchrühren, die Masse ,,schmatzt", wenn Ihr genug Ei darin habt. Sonst gebt ein Weiteres dazu.
Sieht recht unspektakulär aus, ich mag dieses Rezept, weil man nichts extra braucht, kein Mehl, keine Stärke, nur Kartoffeln, Ei und Salz.

Nun die Pfanne auf den Herd (oder auch zwei, je nach dem wie gedulig Ihr seid) und die Kartoffelpuffer in ordentlich Öl ausbacken. Ich nehme normales Sonnenblumenöl, da es keinen Eigengeschmack hat.
Nach der ersten Runde probieren, ob genug Salz im Teig ist und gegebenfalls nachwürzen. 
Die Puffer mit Küchenpapier abwechselnd stapeln um das Öl aufzufangen und noch warm genießen=)

Dieses Rezept dient als Grundrezept und kann beliebig erweitert werden. Ob mit Gemüse im Teig, als salzige Version mit Kräuterquark oder sogar als Beilage zu Steaks. Hier gibt es keine Einschränkungen (bis auf den Geruch in der Wohnung).
Wie Ihr seht, meine Kartoffelpuffer sind grob und unförmig. Genau so mag ich sie, jeder ist ein Unikat :D  Außerdem find ich das Mundgefühl bei grob geriebenen Kartoffeln besser, es hat alles mehr Struktur. Dazu ein Klecks Apfelmus und ich bin glücklich.
Nun fehlt nur noch die zündende Idee, um sich das lästige Ausbacken zu sparen und es gibt öfters Kartoffelpuffer. Wie macht Ihr das?
Lasst von euch hören, Lena.

Samstag, 6. Januar 2018

Aufbewahrung Zubehör

Heute mal nicht gekocht und nicht gebacken sondern geschraubt und gehämmert.
Warum? Seht selbst!
Bereits als ich beim Kauf den Karton der Kenwood Chef XL Titanium gesehen habe, war mir bewusst, meine Küche ist zu klein und hat zu wenig Stauraum :D.
Es wurde mit ein wenig Hin- und Herräumen Platz geschaffen, ein Fach in einem Schrank, in dem sämtliches Zubehör und die 2. Schüssel der Kenwood untergebracht werden mussten. Also konnte ich jedes mal wenn ich etwas benötigt habe, das halbe Fach ausräumen, weil das was man braucht, steht ja immer ganz hinten!
So wurde nach und nach klar, die Rührelemente und Schneidscheiben brauchen einen anderen Platz. Das Steckbrett, welches es von Kenwood gibt schied aus, Stellfläche dafür habe ich nicht und im Schrank ist das Problem mit dem Rankommen das Selbe.



Der Platz für die Schneidscheiben war schnell gefunden, das Kästchen geplant und gezeichnet.
Der Schwiegerpapa hat tatkräftig mit geholfen und beide Kästchen nach meinen Wünschen geschreinert!
Julians Bruder Jörg hat uns die Sechskantaufnahme des Multis mit dem 3D-Drucker nachgedruckt. Diese wurden im Kästchen verschraubt. Somit lassen sich die Scheiben einfach entnehmen und halten so, dass sie beim Öffnen nicht herunter fallen. Ich muss nicht mehr suchen und sehe auf einen Blick, welche Scheiben ich zur Verfügung habe. Noch an den Küchenschrank geschraubt, fertig! Ist es nicht toll geworden?
Nun Das Kästchen, welches etwas mehr Nerven und Planung benötigt hat. Lange haben wir überlegt, wie wir die Rührelemente verstauen können. Werden diese gesteckt, muss das Kästchen weiter runter und Platz geht verloren. 
Ich sollte schließlich auch dran kommen ohne Leiter. 
Wie also aufhängen? 
Erst dachten wir an Haken um die Elemente Kopfüber zu hängen. Das geht beim Knethaken und Unterhebrührelement nicht. Also richtig rum. 
Wie nun befestigen? Am Besten mit der Original Rührelementaufnahme der Kenwood. Diese gibt es leider nicht einzeln als Ersatzteil zu kaufen und ist dazu noch recht teuer. So gingen die Überlegungen und Diskussionen weiter, bis wir wieder an den 3D-Drucker gedacht hatten. Dazu musste eine technische Zeichnung der Aufnahme her. Ein Zimmermann und zwei Maschinenbaustudenten später war die Zeichnung fertig und konnte mit Hilfe eines CAD-Programmes an den Drucker weiter gegeben werden. 
Und wie Ihr seht, es funktioniert!! Die Rührelemente hängen wie in der Kenwood, können einfach entnommen werden und im Kästchen unten ist noch Platz um weitere Dinge wie das Messer und den Fuß vom Multi verstauen zu können.
Die Seitenwände sind schräg geschnitten, somit ist der Deckel ausgesteift und bleibt offen, wenn man diesen oben auflegt.

Nachdem beide Kästchen dann bei uns waren ging es an die Platzverteilung in der Küche. Da die andere Seite eine Dachschräge ist fällt diese generell aus. Die Kenwood selbst hat eine gewisse Höhe, Multi und Mixer oben drauf nicht zu vergessen. Ebenso müssen beide Deckel ganz geöffnet werden können und die Stange für Küchenzubehör muss auch noch unter das Kästchen passen. So unsere perfekte Lösung:



















Was soll ich sagen, es ist fantastisch! Alles hat seinen Platz, nichts fliegt durcheinander und alles ist immer griffbereit. Vielen Dank meinen lieben Helfern, vorallem Julian für seine Geduld mit mir und meinen ach so tollen Ideen und ständigen Änderungswünschen :D
Liebe Grüße an Euch da draußen, Lena.

Mittwoch, 29. November 2017

Bedeckter Apfelkuchen

Wir haben Äpfel übrig und Lust auf Kuchen. Was liegt näher als Apfelkuchen? Von Mama gibt es ein einfaches und schnelles Rezept mit Mürbteig als Boden und Deckel, dazwischen Äpfel mit Zucker, Zimt und gemahlenen Haselnüssen bestreut. Beim Mürbteig darf sich heute mal der Multi beweisen! Laut Anleitung sind Mengen bis 400 g Mehl möglich. Das wird wohl mein schnellster Mürbteig aller Zeiten :D


Das Rezept:

300 g Mehl
150 g Zucker
150 g Butter
1 Ei
1 Pkg. Vanillezucker
1 Tl Backpulver
Zitronenabrieb

für die Füllung:

ca 6 große Äpfel
3-4 El Zucker
3-4 El gemahlene Haselnüsse/Mandeln
etwas Zimt und Zitronensaft


 
Alle Zutaten für den Mürbteig in den Multi mit Messer geben.
Deckel drauf und auf Stufe 2-5 mischen.
Aber Achtung: das Ganze wird recht schnell warm und viel zu weich! Die Butter sollte zum Verarbeiten kalt  sein und dann muss der Mürbteig erst einmal in den Kühlschrank.
Rechts seht Ihr den Mürbteig nach ca 30 Sekunden mixen.




Die Mürbteigkrümel habe ich aus dem Multi direkt aufs Brett gekippt und nur zusammen geschoben. Sieht ziemlich gut aus und schneller gehts nicht. Jetzt aber erst mal in den Kühlschrank bevor es weiter geht!

Nach der Zeit im Kühlschrank wird der Teig aufgeteilt, ein größerer Teil für den Boden, der kleinere für den Deckel. Im Rezept steht 2/3 zu 1/3, als Orientierung. 
Den Mürbteig ausrollen, mit einer Gabel einstechen (hab ich vergessen) und den Boden in die gefettete Springform geben (viel Spass, Julian hat dabei festgestellt, dass er Backen immer noch doof findet), Apfelscheiben sortieren oder nicht, Zucker-Nuss-Mischung verteilen und den Deckel drauf.
Mein Deckel war etwas zu klein, also habe ich den Rand umgeklappt. Hauptsache es ist irgendwie zu :D
Nun kommt der Kuchen in den auf 160°C vorgeheizten Backofen und wird ca 40 Minuten gebacken.
Mein Apfelkuchen ist etwas flach geworden, anstatt 6 großen hatte ich nur 5 kleine Äpfel. So ist der Kuchen aber zu 2. zu schaffen. Dazu schmeckt Schlagsahne oder Vanilleeis. 

Der 1. Versuch von Mürbteig im Multi hat sehr gut geklappt. Für diese Menge absolut perfekt, für die Weihnachtsbäckerei wird es wohl eher der K-Haken. Aufpassen muss man nur mit der Temperatur, lasst den Multi nicht zu lange laufen und bleibt am Besten dabei. Es geht wirklich schnell :D

Noch eine kleine Neuerung nur zur Info: das Bild mit dem fertigen Ergebnis gibts ab jetzt oben zu sehen, so wisst Ihr gleich, was euch erwartet.
Da Duft noch nicht verschickt werden kann sag ich euch, hier riecht es wunderbar! 
Zeit für Kuchen, lassts euch schmecken,
Lena und Julian

Freitag, 10. November 2017

Erste Versuche mit dem Multi-Zerkleinerer

Heute mal zur Abwechslung etwas Gesundes: Apfel-Karotten-Salat.
Also Kenwood nutzen und den Multi testen! Der Multi ist das Gerät, welches ich mir am meisten gewünscht habe. Aber: ich mache auch gern Kuchen und Brot, also musste eine Maschine her die sowohl kneten kann, als auch den Multi dabei hat. Zwei Geräte wollte ich mir nicht in die Küche stellen und wer kennt es nicht, was im Schrank steht wird vergessen.


Als erstes kommt der ,,Fuß" auf den hinteren schnellen Antrieb, darauf der Multi, Scheibe rein, Deckel aufdrehen, fertig.
Und nein, das sind nicht meine Hände =D Die gehören zu Julz, dem Mittester und -esser hier im Haushalt. 

 Zum Fuß noch ein Hinweis: das Teil sollte/darf unten nicht nass werden. Bei normalem Gebrauch wird das auch nicht schmutzig, falls doch würde ich nur vorsichtig reinigen bzw. feucht abwischen. 



Zuerst habe ich den Apfel durchgejagt, der ist weicher und die Karotte hat den Rest mit durchgedrückt.
Ging in weniger als 30 Sekunden auf Stufe 1. 
Empfohlen wird Stufe 1-2 je nach Lebensmittel.

Ergebnis: Die Streifenscheibe ist gröber als gedacht. War aber sehr lecker, so schmeckt man die Unterschiede besser und die Konsistenz ist knackiger.

Eine kleine Ernüchterung gab es heute auch. Die Vor- und Nachbereitung dauert immer noch gleich lange wie vorher. Nur das ,,schnippeln" an sich geht schneller. Die 3 Karotten und der eine Apfel für zwei Esser, da lohnt der Aufwand kaum und die Zeitersparnis geht gleich Null.
Aber es macht mit der Kenwood sehr viel mehr Spass =D


Leider muss ich die Karotten noch von Hand schälen, dabei hat sich wieder einmal gezeigt, der Gemüseschäler von IKEA ist sehr scharf, oder wie meine Freundin Bettina sagen würde:,,ungeschicktes Fleisch muss weg!". Schält ihr euer Gemüse oder wascht ihr nur gut? Wo lässt sich noch Zeit sparen?
Sehr hilfreich bei den ganzen Aktionen ist außerdem eine Spülmaschine. Ohne wäre sämtliches Zubehör für mich nutzlos. Ich hätte keine Lust, alles von Hand zu spülen. Einzig die Edelstahlscheibe bleibt übrig, die geht aber fix sauber.

Habt Ihr euer Zubehör griffbereit bei der Maschine? Oder räumt Ihr so wie ich ständig in einem viel zu kleinen Schrank umher? Eine Wandhalterung für die Rührelemente und Multi-Scheiben ist bereits in Planung. Wie habt Ihr das gelöst?

Viele Grüße Lena und Julz