Sonntag, 12. November 2017

Übersicht Rührelemente

Und schon gehts los, das Unwissen über das WIE.
Viele Rührelemente, einige völlig unbekannt. Bisher gabs nur Schneebesen und Knethaken, nun noch einiges mehr. 
Hier eine Übersicht und erste Einsatztipps. Diese Liste soll immer wieder erweitert werden, quasi meine persönliche Was-Wofür-Liste.
Lasst mich lesen, welches Element ihr wofür verwendet und ich erweitere die Aufzählung.


 

Knethaken:

  • Hefeteig (Stufe Min bis 1) 








Schneebesen:

  • Eiweiß
  • Bisquit  
  • Sahne
  • Zucker und Ei schaumig schlagen
(Stufenweise erhöhen auf Max)




 K-Haken:

  • Spätzleteig (Stufe 2-3)
  • allgemein weichere Teige
  • Plätzchenteig
  • Rührkuchen
  • Mürbteig 




Unterheb-Rührelement:

  • Unterheben von Eischnee (Stufe Min)
  • allgemein: Unterheben von leichten Zutaten in schwere Mischungen (z.B. Mousse)
  • Unterheben von Mehl in Kuchenteig
(ausführliche Empfehlungstabelle in der Bedienungsanleitung)




  Flexirührer:

  • Schaumig schlagen von Butter und Zucker
  • Verrühren von weichen Zutaten (z. B. Waffelteig)
  • Unterrühren von Mehl in Zucker-Ei-Masse (Stufe 2-3)




Freitag, 10. November 2017

Erste Versuche mit dem Multi-Zerkleinerer

Heute mal zur Abwechslung etwas Gesundes: Apfel-Karotten-Salat.
Also Kenwood nutzen und den Multi testen! Der Multi ist das Gerät, welches ich mir am meisten gewünscht habe. Aber: ich mache auch gern Kuchen und Brot, also musste eine Maschine her die sowohl kneten kann, als auch den Multi dabei hat. Zwei Geräte wollte ich mir nicht in die Küche stellen und wer kennt es nicht, was im Schrank steht wird vergessen.


Als erstes kommt der ,,Fuß" auf den hinteren schnellen Antrieb, darauf der Multi, Scheibe rein, Deckel aufdrehen, fertig.
Und nein, das sind nicht meine Hände =D Die gehören zu Julz, dem Mittester und -esser hier im Haushalt. 

 Zum Fuß noch ein Hinweis: das Teil sollte/darf unten nicht nass werden. Bei normalem Gebrauch wird das auch nicht schmutzig, falls doch würde ich nur vorsichtig reinigen bzw. feucht abwischen. 



Zuerst habe ich den Apfel durchgejagt, der ist weicher und die Karotte hat den Rest mit durchgedrückt.
Ging in weniger als 30 Sekunden auf Stufe 1. 
Empfohlen wird Stufe 1-2 je nach Lebensmittel.

Ergebnis: Die Streifenscheibe ist gröber als gedacht. War aber sehr lecker, so schmeckt man die Unterschiede besser und die Konsistenz ist knackiger.

Eine kleine Ernüchterung gab es heute auch. Die Vor- und Nachbereitung dauert immer noch gleich lange wie vorher. Nur das ,,schnippeln" an sich geht schneller. Die 3 Karotten und der eine Apfel für zwei Esser, da lohnt der Aufwand kaum und die Zeitersparnis geht gleich Null.
Aber es macht mit der Kenwood sehr viel mehr Spass =D


Leider muss ich die Karotten noch von Hand schälen, dabei hat sich wieder einmal gezeigt, der Gemüseschäler von IKEA ist sehr scharf, oder wie meine Freundin Bettina sagen würde:,,ungeschicktes Fleisch muss weg!". Schält ihr euer Gemüse oder wascht ihr nur gut? Wo lässt sich noch Zeit sparen?
Sehr hilfreich bei den ganzen Aktionen ist außerdem eine Spülmaschine. Ohne wäre sämtliches Zubehör für mich nutzlos. Ich hätte keine Lust, alles von Hand zu spülen. Einzig die Edelstahlscheibe bleibt übrig, die geht aber fix sauber.

Habt Ihr euer Zubehör griffbereit bei der Maschine? Oder räumt Ihr so wie ich ständig in einem viel zu kleinen Schrank umher? Eine Wandhalterung für die Rührelemente und Multi-Scheiben ist bereits in Planung. Wie habt Ihr das gelöst?

Viele Grüße Lena und Julz

Montag, 6. November 2017

Waffeln und erster Rührelemente-Test

Was will man als Erstes mit einer neuen Küchenmaschine machen?
Richtig! Möglichst viel auf einmal. Gesagt, getan, ein passendes Rezept musste her.
Gewonnen haben Waffeln, die auch das perfekte Frühstück am Sonntag gegen 13 Uhr darstellen =D

Hier das Rezept:
50 g Butter
40 g Zucker
3 Eier
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
ca 1/8 L Milch/Sprudel

Das Rezept ist aus einem alten schwäbischen Kochbuch und sowohl meine Mama als auch meine Oma machen ihre Waffeln danach. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, eigentlich kommen nur 30 g Zucker in den Teig, das ist uns aber nicht süß  genug. Probiert es aus. Ebenso die Flüssigkeit. Wasser mit Kohlensäure macht den Teig extra fluffig, im Originalrezept steht nur die Milch.

Schritt 1: Eischnee schlagen


Dieses Rezept besteht nur aus kleinen Mengen, eine besondere Herausforderung für viele Maschinen. Bisher wurde der Waffelteig meist mit dem Handrührer gemacht.
Hier der Eischnee von 3 Eiern nach ca 1 Minute auf Stufe Max.

 

 Schritt 2: Butter und Zucker schaumig rühren

 

Nun folgte für mich die Königsdisziplin. Das Schaumig rühren von Butter und Zucker. Meist verbunden mit vielen Zwischenstopps, Zusammenschieben der Masse mit dem Teigschaber usw.
Dieses Problem ist nun behoben, nennt sich Flexi-Rührer. Geniale Idee, funktioniert wunderbar. Auch diese kleine Menge von 50g Butter und 40g Zucker wurde innerhalb 2 Minuten auf Stufe 3-4 gleichmäßig vermengt. 


Bis der Zucker vergangen ist, wird es allerdings etwas länger dauern. Diese Zeit habe ich in dem Fall nicht abgewartet, war mir mit knurrendem Magen nicht so wichtig. Die Zugabe von Eigelb wird diesen Schritt auf jeden Fall beschleunigen.

Ein kleiner Minuspunkt: das Quietschen in der Schüssel, daran muss man sich wohl gewöhnen, darüber habe ich schon einiges gelesen. Gummi auf Edelstahl quietscht nunmal. Regulieren lässt sich dies ein wenig über die Geschwindigkeit. Ansonsten empfehle ich laute Musik oder Gehörschutz. Gibt es bereits einen Markt für ästhetische und küchentaugliche Micky-Mäuse?

 

 Schritt 3: Vermengen der restlichen Zutaten


Als nächstes der Wechsel auf den K-Haken, der sich später als Fehler entpuppte. Hinzugegeben wurde erst das Eigelb, dann Mehl und Backpulver. Leider war ich etwas zu langsam mit der Zugabe von Milch und der Teig verklumpte augenblicklich. Diese Klumpen wurde ich auch nicht mehr los. Fehlte es an Geduld oder war es doch das falsche Rührelement?
Genutzt habe ich den K-Haken auf Stufe 4.


 Schritt 4: Eischnee Unterheben


Und zu guter Letzt, das Unterheben. Bisher immer von Hand geschehen, dieses Mal probeweise mit der Küchenmaschine mit Unterheb-Rührelement.
Ging recht langsam, meine Ungeduld und das höher Schalten ließen den Eischnee etwas zusammen fallen. Empfohlen wird Stufe Min, ich nutzte Stufe 2 und 3.Ergebnis war trotzdem annehmbar. 
Wer Zeit hat und faul ist: Machen lassen. Eventuell am Rand etwas nachhelfen.



Was sagt Ihr eigentlich zur Beleuchtung? 
Als ob die Küchenmaschine sich gleich verwandelt, 
kennt ihr Transformers? 
Das war mein erster Gedanke =D



Hier das Ergebnis:
leckere, fluffige Waffeln, dazu Kompott. 

In Zukunft werde ich den Flexi zum Rühren des Teiges verwenden, ein Tipp aus dem Netz. Der Flexi soll Klumpen verhindern und einen gleichmäßigen Teig produzieren. Was ich auch ausprobieren werde, erst die Flüssigkeit, dann die festen Zutaten hinein geben. In diesem Fall die Reihenfolge Mehl und Milch tauschen. Neuer Testlauf wird folgen, ich bin gespannt.


Welches Rührelement nehmt Ihr für so weiche Teige? Weitere Tipps und Tricks?
Viele Grüße, Lena